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Die Stadt im Einkaufskorb

Produzenten stellen vor: Was gibt es Neues aus der Hansestadt?

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Foto: Edition Temmen

Musik, Lesestoff, Nahrungsmittel und vieles mehr – Bremens kreativszene, Unternehmer und Erzeuger sind einfallsreich und stärken mit ihren lokalen Produkten die Region. Ihre Angebote haben aber noch einen weiteren Vorteil: Wer lokal einkauft, ver-meidet lange Transportwege und hilft so, wertvolle Rohstoffe und Energie einzusparen.

In unserer Rubrik „Bremer Neuheiten“ stellen wir jeden Monat lokale Besonderheiten im Einkaufskorb vor.Hinweise auf innovative Produkte nehmen wir entgegen unter info@stadtmagazin-bremen.de.

+++Verlosung+++
Wir verlosen 3 × 1 Exemplar des Jahreskalenders „Docks, Dampfer, Supertanker“ per Mail an verlosung@stadtmagazin-bremen.de. Betreff: „Kalender“.

Ansichten des Aufschwungs: Jahreskalender 2021 mit Fotografien der AG Weser

Foto: Edition Temmen

Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges hatte in Bremen der Wieder-aufbau des zerstörten Hafengebietes oberste Priorität, denn die Häfen waren Motor des Aufschwungs. Im April 1951 erhielt die AG Weservon den Besatzungsbehörden die Genehmigung für Schiffsneubau-ten, und schon bald wurden die ersten Großaufträge abgeschlossen. Als freier Werksfotograf hat Werner Krysl nicht nur Schiffstaufen und Stapelläufe festgehalten. Er zeigte auch die Arbeitswelt und dokumen-tierte die Modernisierungsmaßnahmen, die in der Bremer Großwerft zwischen 1963 und 1970 umgesetzt wurden. Zum Teil noch unveröffentlichte Fotografien erscheinen nun als Jahreskalender für 2021 und geben interessante Einblicke in Krysls Arbeit, mit der er zu einem Chronisten der Aktien-Gesellschaft wurde. Die historischen Ansichten nehmen den Betrachter mit auf eine span-nende Bilderreise in den Werftalltag der 60er und 70er Jahre.

Erschienen bei Edition Temmen, 15 Seiten mit 16 Abbildungen, im Format 40 × 30 cm, Spiralbindung. Preis: 14,90 Euro.

100 Denkanstöße: Martin Busch kritisiert das Jetzt und Hier

Foto: Kellner Verlag

Das Volk ist eine aufmerksamkeitsbedürftige Masse, die immerzu alles sagt, selbst wenn sie keine Ahnung hat. Dies ist das Motto der Neuzeit. Doch kann man sicher sein, dass der Radio-Bremen-Moderator Martin Busch von dieser nicht beeinflusst wurde und er stattdessen unsere Gesellschaft mit einem kritischen Auge begutachtet hat, um ein Urteil zu fällen, welches uns alle belehren kann. In seinem Buch „Als Freiheit und Fortschritt begannen, Eigentore zu schießen“ betrachten 100 selbsterdachte Aphorismen die Gesellschaft unserer Zeit. Obwohl wir immer mehr Transparenz von den verschiedensten Seiten zu sehen bekommen, können wir oftmals nicht beurteilen, ob etwas nun wahr oder falsch ist. Doch manchmal traue man sich einfach nicht, die eigenen Gedanken laut auszusprechen wegen der Norm, die um uns herum herrscht. Genau hier knüpft der Autor an und spricht das, was vielleicht auch Sie denken, laut aus und wirft es in den Raum, bereit, beurteilt und diskutiert zu werden: „Wenn die Menschen rund um die Welt rund um die Uhr vor Augen geführt bekommen, wie sie leben könnten, erhöht das die Wahrscheinlichkeit der Unzufriedenheit mit dem, was ist.“ Als Beispiel dient die Wei-terentwicklung der Gesellschaft, in der nahezu alles immer hektisch um uns herum zugeht. Nichts kann mehr bis morgen warten, jeder ist stets auf dem Sprung.

Erschienen im Kellner-Verlag, 48 Seiten, Preis: 8,90 Euro.

Im Dickicht deutscher Regulierungswut – Markus Tönnishoffs Perspektiven auf das alltägliche Scheitern

Foto: Christina Klinghagen

Klopapier kann man sich bequem nach Hause faxen und getoastetes Brot ausdrucken lassen – wenn man sich für ein Smarthome entscheidet. Der Bremer Journalist Markus Tönnishoff plädiert in seinem dritten Satireband „Die Seehunde haben heute Ruhe-tag“ mit 28 Kurzgeschichten leidenschaftlich für diesen Schritt und beschreibt selbigen äußerst detailliert. Zudem berichtet der Autor, wie er eine Stelle als Henker in Saudi-Arabien annimmt, sich dabei jedoch schlussendlich im Dickicht deutscher Regelungen verfängt. Auch der Genderprache widmet Tönnishoff seine vollste Aufmerksamkeit. Darüber hinaus wirft der 55-Jährige einen Blick auf das Beschaffungswesen der Bundeswehr, welches beim Bestellen eines einzelnen Knopfes geradezu mit Schallgeschwindigkeit an seine Grenzen stößt. Tönnishoff zielt mit seiner spitzen Feder auf Misslichkeiten jeglicher Art – und trifft.

Erschienen im Tredition-Verlag, 132 Seiten, Preis: 9,90 Euro.

Zauberhaftes KartenspielKickstarter-Kampagne für „Thalara: Die letzten Artefakte“

Foto: wredespiele

Die Welt von Thalara steht vor dem Abgrund – ihre magische Energie schwindet. Überall haben die Wächter ihre Tempel errichtet, um auch die letzte arkane Energie der Welt in Artefakten zu binden. Mit letzter Kraft versuchen die Spieler, diese legendären Artefakte an sich zu bringen, um ihre magischen Fähigkeiten nicht zu verlieren. Es gilt, die Zauberkräfte zu kombinieren, und genau die Artefakte zu erobern, die noch mächtiger machen. „Thalara: Die letzten Artefakte“ ist ein inter-aktives, asymmetrisches Hand-Building-Spiel. Es existiert kein Glücksfaktor beim Ziehen von Karten: Die Spieler wählen jede einzelne Handkarte aus ihrem persönlichen Vorrat. Alle Zaubersprüche liegen offen auf dem Tisch und sind zu jeder Zeit verfügbar. Obwohl die Regeln des Spiels in unter fünf Minuten erklärt werden können, hat Thalara viel Spieltiefe. In jeder Runde ergeben sich neue Spielzüge und Konterstrategien.

Die Kickstarter-Kampagne des Hamburger Spielemachers Alexander Wrede beginnt am 17. August (info@wredespiele.de).

Alles neu macht die Liebe: Roman zum Träumen und Mitfiebern von Heike Sonn

Foto: Edition Oberkassel

Tessa ist frisch getrennt und schwört, sich nie wieder zu verlieben. Sie will ihr Leben ändern und auf keinen Fall die Unterstützung ihres Ex-Manns annehmen. Ein Job muss her – und dringend mehr Selbstbewusstsein. In einer Notsituation hilft Tessa dem Leadsänger Ben und seinem Bruder dabei, hysterischen Fans zu entkommen. Das beeindruckt Ben und er bietet ihr einen Job als Kinderfrau bei seinen Geschwistern an. Doch Tessa ist nicht bei allen Mitgliedern der singenden Großfamilie willkommen. Aber sie hat Biss und schon bald fühlt sie sich als Teil der Familie. Als sie sich gegen ihren Willen in Ben verliebt, drohen die Familie und die Band auseinanderzubrechen. Tessa könnte erneut alles verlieren.In ihrem Roman „Mit Lampenfieber und Musik“ widmet sich die in Bremen lebende Autorin Heike Sonn einem der bewegendsten Themen überhaupt: der Liebe.

Erschienen bei Edition Oberkassel, 350 Seiten, Preis: 13 Euro.