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Zehn volle Jahre!

Die „Eisheilige Nacht“ mit Subway To Sally, Versengold, Russkaja und Paddy And The Rats

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Versengold mit Malte Hoyer (vorne Mitte) treten bei der 10. Ausgabe der Konzertreihe auf. Foto: Martin Huch

Die „Eisheilige Nacht“ feiert ihren ersten zweistelligen Geburtstag. Immer mit dabei: Subway To Sally. Unterstützt werden sie in diesem Jahr von der Bremer Band Versengold, Russkaja (Wien) sowie Paddy And The Rats (Ungarn). Im Interview spricht Malte Hoyer von Versengold über die Musik der Band und den Event.

Wie sind Sie zur Musik gekommen?
Das weiß ich nicht mehr. Vielleicht bin ich als Kind in einen Topf Noten gefallen. Versengold habe ich 2003 gegründet, damals waren wir eher ein Theaterprojekt– als eine richtige Band. Da hat sich in den vergangenen 15 Jahren viel getan.

Ihr Stil wird oft als „Mittelalter-Rock“ bezeichnet. 
Ich hab keine Ahnung was „Mittelalter-Rock“ sein soll. Wir haben weder Dudelsäcke, noch mittelhochdeutsche Kirchenchöre im Repertoire. Auch wenn wir gerne Geschichten erzählen und unter anderem auf historischen Veranstaltungen spielen, sehen wir uns als Folk-Band.

Warum singen Sie auf Deutsch?
Weil wir gerne auf Deutsch singen! Zudem ist es mir persönlich wichtig, dass Songtexte auch mal ein wenig Inhalt, vielleicht sogar einen doppelten Boden haben. In meiner Muttersprache fällt es mir leichter, solche Texte zu verfassen.

War es eine große Überraschung, aus dem beschaulichen Osterholz-Scharmbeck kommend, plötzlich mit „Funkenflug“ auf Platz zwei der Album-Charts zu stehen?
Wir haben uns sehr gefreut, aber eine allzu große Überraschung war es dann doch nicht. Ein hoher Chart-Entry hat sich schon mit dem Album davor angekündigt. Derzeit arbeiten wir bereits an unserem neunten Album, das nächstes Jahr erscheinen wird. Bb wir allerdings Platz zwei toppen können, bleibt abzuwarten.

Was bekommen die Fans bei der „Eisheiligen Nacht“ mit Subway To Sally und anderen Bands geboten?
Es wird mehrere Stunden Musik mit vier unterschiedlichen, spielfreudigen Bands geben. Für uns ist ein Gig in der Heimatstadt ohnehin immer ein besondere Nummer und wir freuen uns jetzt schon drauf.

Samstag, 29. Dezember, Pier 2, 19 Uhr