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Wenn der Mond sich im Fluss spiegelt 

„Sông Trăng“: Premiere im GOP Varieté-Theater

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Foto: T. Hashemi

Eintauchen in eine fremde Kultur voller Mystik und Sehnsucht. Die Liebe zur Tradition trifft auf die Dynamik der Moderne. In der neuen Show „Sông Trăng – Wenn der Mond sich im Fluss spiegelt“ werden im GOP ­Varieté-Theater Bremen Gegensätze zu einer facettenreichen Einheit. In Zusammenarbeit mit der „Vietnam Circus Federation“, Cie Xich-Lo und GOP-Regisseur Knut Gminder ist eine Show entstanden, die tiefe Einblicke in die vietnamesische Seele gibt.

Dreizehn tief in der dortigen Kultur verwurzelte Künstler zeigen die Lebendigkeit des asiatischen Kontinents mit kraftvollen, intensiven Bildern voller Poesie. So entsteht auf der GOP-Bühne ein harmonischer Mix aus Tradition und Moderne. Mit einer raffinierten Show-Idee vereinen die quirligen Artisten Vergangenheit und Gegenwart der vietnamesischen Stadt- und Landkultur. Noch nie ist eine GOP-Produktion so tief in eine fremde Kultur, ihre Mystik und ihre Faszination eingetaucht.

Als außergewöhnliches Requisit prägt eine Bambuskonstruktion als Bühnenbild die Szenerie. Hier tummeln sich die Artisten, übergangslos gehen die einzelnen Darbietungen ineinander über. So wird aus den Bambusstäben kurzerhand eine verbindende Brücke konstruiert, dann dienen sie als Vertikalpole, als Trapez und vieles mehr. Die intensive Begleitmusik, in der klassische vietnamesische Musik mit zeitgenössischem vietnamesischen Pop zu einer ebenso fremden wie vertrauten Einheit verschmilzt, entfaltet einen ganz eigenen Zauber. Die artistische Präzision, die Emotionen und die Achtsamkeit, die dieses Artistenensemble ausstrahlt, ergeben ein ganz besonderes Showerlebnis.

9. Mai bis 30. Juni im GOP Varieté-Theater Bremen.