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Welthauptstadt des Jazz

„jazzahead!“- Festival hat Kanada im Fokus / Verleihung des „Deutschen Jazzpreises“ /Geänderte „Clubnight“

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Foto: N. Wolff

Zwei Jahre lang konnte die „jazzahead!“ nicht in gewohnter Weise stattfinden. Im April soll es nun endlich wieder richtig losgehen. Neben Altbewährtem wie den „Showcase“-Konzerten, der Fachmesse sowie dem Galakonzert wird es einige Neuerungen geben. Neben einer veränderten „Clubnacht“ wird erstmals ein Zirkuszelt für Konzerte aufgebaut und als einer der Höhepunkte zudem der „Deutsche Jazzpreis“ verliehen. Im Zentrum des Festivals steht in diesem Jahr das Partnerland Kanada.

„Wir freuen uns besonders, dass wir nach zwei Jahren endlich wieder live stattfinden und unser Partnerland Kanada vor Ort präsentieren können“, sagt Sybille Kornitschky, die Projektleiterin des „jazzahead!“ Festivals, das von der Messe Bremen und viele Partner:innen ausgerichtet wird.

Partnerland Kanada

„Es freut uns, dass Sie, wenn Sie in den nächsten Wochen in einer Konzerthalle sitzen und die Stimmen der Jazzmusiker und musikerinnen aus Kanada hören, sich jedes Mal ein wenig mehr mit uns und unserer übersetzten Identität verbunden fühlen können“, so die kanadische Botschaftsrätin Andrea Meyer. Künstler:innen aus Kanada gestalten auch das Eröffnungskonzert (Erin Costelo) am 14. April im Theater Bremen sowie das große Galakonzert im Konzerthaus Die Glocke (Laila Biali und Malika Tirolien) am 29. April. Das Festival findet am Messewochenende vom 28. April bis zum 1. Mai seinen Höhepunkt – inklusive der 40 Showcase-Konzerte und der Livebühne im neuen Zirkuszelt sowie der „Clubnight“ in Bremens City.

„Deutscher Jazzpreis“

Ein besonderes Highlight ist in diesem Jahr die Verleihung des „Deutschen Jazzpreises“ am 27. April, der nach der Verleihungszeremonie mit einem großen Konzertabend im Metropol Theater Bremen zelebriert wird. Hans Peter Schneider,
Geschäftsführer der Messe Bremen & ÖVB-Arena: „Hier kommen zwei wunderbare Einrichtungen zusammen, die auch zusammengehören.“ Für die musikalische Unterhaltung werden mit ihren Konzerten unter anderem Fola Dada, Nubya Garcia, Sylvie Courvoisier und die Jazzrausch-Bigband sorgen.

Showcase-Konzerte

Insgesamt gibt es „Musik satt“ – fast 100 Konzerte sind zu erleben. Zentrale Bestandteile des „jazzahead!“-Festivals bleiben dabei auch in diesem Jahr die Showcase-Konzerte mit Künstler:innen aus Kanada, Deutschland, Europa und Übersee.

„Clubnight“

Eine wichtige Neuerung bei der „Clubnight“ am Samstag, 30. April, ab 18 Uhr, betrifft die Tickets: Es wird in diesem Jahr kein locationübergreifendes Ticket wie in der Vergangenheit geben. „Dieses gemeinsame Ticket zielte immer auf maximale Mobilität und darauf, dass man möglichst flexibel möglichst viele Locations besuchen konnte“, sagt Kornitschky. „Das kann in diesem Jahr aber angesichts der Pandemiesituation nur eine untergeordnete Rolle spielen.“ Als neue Spielstätten sind unter anderem die Pusdorf Studios und die Glocke dabei. Wieder dabei sind die Lila Eule sowie das
Metropol Theater.

„jazzahead!“-Festival vom 14. April bis 1. Mai. Weitere Infos unter www.jazzahead.de.