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Von Angst keine Spur

„Monsta“ nach dem gleichnamigen Kinderbuch im Brauhauskeller

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"Monsta" Foto: Joerg Landsberg

Ein Monster, Spross eines der größten Grusler aller Zeiten noch dazu, soll Angst und Schrecken verbreiten. Es wohnt unter dem Bett eines Menschenkindes und versucht sich jede Nacht erneut daran, dem Kind das Fürchten zu lehren. Doch so recht klappt es nie. Deswegen entscheidet sich Monsta, das Kind zu verlassen – aber nicht, ohne einen Abschiedsbrief zu schreiben.
Nathalie Forstman inszeniert „Monsta“ auf der Grundlage des gleichnamigen Bilderbuchs von Dita Zipfel und Mateo Dineen und erschafft damit ein absurd komisches Theaterstück für Kinder ab sechs Jahren. Die Schauspieler Fabian Eyer und Anne Sauvageot folgen dabei dem unfreiwillig liebenswürdigen Monsta in seinen Versuchen, Kind und Publikum zu erschrecken.
Dramaturg Sebastian Rest: „Die Figur Monsta ist zum einen Ursache für den Grusel und immer bemüht, Angst und Schrecken zu verbreiten. Zum anderen ist Monsta auch immer Kind: Es ist zu klein, ihm gelingt vieles noch nicht und es hat selbt Angst, nämlich die Angst, zu scheitern.“ Das Publikum habe in Monsta also eine Identifikationsfigur für den Umgang mit den eigenen Erfahrungen von Enttäuschung, „und gleichzeitig schauen die Zuschauer distanziert dem Monsta zu, wenn es darum geht, sich dem Grusel zu stellen, sich nicht so leicht erschrecken zu lassen.“ So schaffe das Stück auf besondere Art die Möglichkeit, sich mit eigenen Ängsten und Enttäuschungen auseinanderzusetzen. (SM)

Premiere: Samstag, 3. Juli, Brauhaus, 16 Uhr