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Vielfalt am Wasser

Konzerte, Entertainment für Kids und mehr: Auftakt der diesjährigen „Seebühne Bremen“

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Foto: Simon Schnäckel

+++VERLOSUNG+++

Wir verlosen 3×2 Tickets für das Konzert „Elias“ des Bremer RathsChor am 18. Juli. Schicken Sie uns bis zum 14. Juli eine E-Mail mit dem Betreff „Chor“ und Ihren Kontaktdaten an verlosung@stadtmagazin-bremen.de. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Eine besondere Veranstaltungsreihe feiert im Juli ihr Comeback: Nach dem Erfolg im Vorjahr ist die „Seebühne Bremen“ diesen Sommer wieder an der Waterfront zu erleben. In direkter Lage an der Weser findet vom 1. Juli bis zum 24. Juli ein abwechslungsreiches Programm statt.

„Wir haben im letzten Jahr viel richtig gemacht“, sagt Jörn Meyer. Der Geschäftsführer des Metropol Theaters hatte 2021 die Seebühne an der Waterfront wieder zum Leben erweckt, nachdem die Fläche von 2008 bis 2010 vom Theater Bremen genutzt worden war. „Wir bekamen erst im Juni die Erlaubnis, dass wir überhaupt stattfinden dürfen“, erinnert er sich. Trotz der von Corona-Auflagen geprägten Open-Air-Saison 2021 fällt sein Fazit zur ersten Spielzeit positiv aus. „Wir konnten trotz beschränkter Kapazitäten vielen Menschen eine große Freude bereiten.“ So startet man auch in diesem Jahr voller Tatendrang in die Spielzeit, in der man an Bewährtem und Erprobtem festhalte. „Wir haben nahezu eins zu eins dasselbe Setup wie im Vorjahr“, sagt Meyer. Dazu gehöre unter anderem die Bestuhlung mit rund 3500 Sitzplätzen. Zudem setze man auf dem Veranstaltunsgelände auf bargeldloses Bezahlen. Meyer: „90 Prozent unserer Besucherinnen und Besucher haben das im letzten Jahr ohnehin schon praktiziert.“

The Hooters. Foto: FR

Bunter Programmmix

Programmatisch präsentiert sich die Seebühne auch 2022 wieder vielfältig. „Wir setzen bewusst keine Schwerpunkte, sondern präsentieren einen bunten Mix, um möglichst alle Geschmäcker bedienen zu können“, erklärt Meyer. Für einen fulminanten Auftakt soll das Eröffnungskonzert von Oleta Adams mit den Bremer Philharmonikern sorgen. Die US-amerikanische Souldiva kehrt dafür nach vier Jahren erstmals zurück nach Bremen. Etwas rauer geht es beim Auftritt von The Hooters zu. Die Band aus Philadelphia startete mit ihrem folkig angehauchten Rock, der auch Ska- und Reggae-Elemente enthält, Mitte der 80er -Jahre voll durch. Ob „All you Zombies“, „Johnny B“, „2Satellite“ oder „500 Miles“ – mindestens einen ihrer Hits kennt vermutlich jeder. „Wir freuen uns, in diesem Jahr internationale Stars auf die Bühne zu holen“, kommentiert Meyer das musikalische Line-up, zu dem auch der britische Ausnahmemusiker und Jazzstar Jamie Cullum gehört, der am 2. Juli in Bremen performt. „Das war im vergangenen Jahr geplant, aber aufgrund der Reisebeschränkungen leider nicht möglich.“ Mit Inszenierungen wie „Petterson und Findus“ (10. Juli) und „Der Grüffelo“ (24. Juli) ist zudem für Unterhaltung für Kinder gesorgt.

Bremer Acts

Foto: Bremer RathsChor

Doch nicht nur internationale Künstlerinnen und Künstler sind Teil des Programms. Auch lokale Acts sind auf der diesjährigen Seebühne vertreten. „Wir wollen uns zu unseren Bremischen Wurzeln bekennen“, sagt Meyer. So gastiert auch in diesem Jahr wieder der „Bremer RathsChor“ auf der sommerlichen Spielstätte und präsentiert dem Publikum am 18. Juli das Werk „Elias“. Das Oratorium von Felix Mendelssohn Bartholdy wurde 1846 uraufgeführt. Unter der Leitung von Antonius Adamske erinnert das Ensemble mit der Aufführung dieses Werkes an seinen Besuch in Czernowitz, wo „Elias“ 2019 zusammen mit ukrainischen Musikerinnen und Musikern aufgeführt wurde. Eine weitere lokale Besonderheit im Programmheft der Seebühne ist das „Bremer Sommersingen“ am 4. Juli, das sich laut Meyer an dem Konzept „Bremer Weihnachtssingen“ orientiert, das seit einigen Jahren jährlich im Metropol Theater stattfindet. Zuschauerinnen und Zuschauer singen dabei gemeinsam mit musikalischen Gästen und Chören. Mit jedem Ticketkauf geht eine Spende an die SOS-Kinderdörfer.

Nähere Infos zum Programm der diesjährigen Seebühne Bremen: www.seebuehne-bremen.de.