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Unsterbliche Ohrwürmer

„Im Weißen Rössl“: Am Muttertag im Metropol Theater

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Foto: C. Gonz

Humorvoll, beschwingt, charmant – so präsentiert sich der Singspiel-Klassiker „Im weißen Rössl“ aus dem Jahr 1930, der auch 2019 nichts von seiner liebenswerten Faszination eingebüßt zu haben scheint. Im Gegenteil: Auch heute leben dessen Ohrwürmer wie „Im Salzkammergut, da kamma gut lustig sein“, „Im ‚Weißen Rössl‘ am Wolfgangsee“, „Mein Liebeslied muss ein Walzer sein“, „Was kann der Sigismund dafür, dass er so schön ist“, „Die ganze Welt ist himmelblau“, „Zuschau’n kann i net“, „Es muss was Wunderbares sein“ und viele andere.

Wenn der Berliner Unterhosenfabrikant Giesecke während des Urlaubs im schönen Salzkammergut seine Tochter Ottilie an den Sohn seines Konkurrenten verheiraten will, ihm aber Anwalt Dr. Siedler auf Freiersfüßen dazwischenfunkt und sich „Rössl“-Wirtin Josepha der Liebe ihres Oberkellners Leopold erwehren muss, bis der Kaiser einschreitet, dann kommt das Publikum bis zum Happy End aus der Mitsinglaune nicht mehr heraus.
Seit der umjubelten Uraufführung im Großen Schauspielhaus Berlin im Jahr 1930 und der darauf folgenden internationalen Karriere des „Weißen Rössl“ mit Aufführungen in London, Paris, New York und anderen Metropolen ist der Erfolg dieses kurzweiligen Singspiels ungebrochen. Jetzt kommt das Stück in der modernen Fassung der Berliner Bar jeder Vernunft auf die Bühne am Richtweg.

Sonntag, 12. Mai, Metropol Theater, 15 Uhr