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Musikalische Reise in die 90er Jahre

Premiere: „Girlies – Gameboy – Gummibärchen“ auf dem Theaterschiff

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Foto: MÄR

Nach „Hossa“ und „Ich will Spaß“, die als musikalische Revuen in den 70er und 80er Jahre spielten, schickt Erfolgsautor Dirk Böhling Familie Wöhlermann nun in „Girlies – Gameboy – Gummibärchen“ auf eine Reise in die wilden 90er. In diesem Fall führt er erstmals selbst Regie auf dem Theaterschiff.

Wie entstand die Idee zu Girlies – Gameboy – Gummibärchen?
Dirk Böhling: Nachdem ich die Familie Wöhlermann bisher in die 60er, 70er und 80er Jahre geschickt habe, lag es auf der Hand, auch die 90er Jahre wieder aufleben zu lassen. Das Theaterschiff-Publikum hat „Hossa“ und „Ich will Spaß“ ja schon ausgiebig gefeiert. Ich bin sicher, dass es sich auch für das Jahrzehnt mit Tamagotchis, Gameshows und Spice Girls begeistern wird.

Worum geht es?
Phillip Wöhlermann hat von seiner Tante Petra eine Karaokebar aus den 90ern geerbt und will diese verkaufen. Vorher feiert er dort aber mit seinen Freunden ausgiebig seine Jugend. Und wo könnte das besser gehen als inmitten schriller Kostüme, Requisiten und Playbacks aus den 90er Jahren? So entsteht eine bunte Retroshow mit vielen „alten Bekannten“, an die sich ganz sicher nicht nur die Akteure auf der Bühne erinnern.

Wie ist es, beim eigenen Stück selbst ­Regie zu führen?
Ganz neu ist das nicht für mich. Ich habe bei den Premieren aller meiner Stücke selbst Regie geführt, bevor sie auf die Theaterlandschaft losgelassen wurden. Das Gute daran ist, dass während der Probenarbeit sehr viele Dinge entstehen, die ursprünglich gar nicht im Stück standen. So habe ich nach der Premiere nicht selten eine überarbeitete Fassung an den Verlag schicken können. Das wird bei diesem Stück wohl genauso sein. Ich genieße es sehr, dabei zuzusehen, wie die Charaktere vom Ensemble zum Leben erweckt werden und freue mich schon darauf, diese anschließend wieder ziehenzulassen …

Uraufführung: Donnerstag, 13. Februar Theaterschiff, 20 Uhr