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Flucht in die fantasievolle Welt der Bücher

1. September: „Eine unendliche Geschichte“ im Metropol Theater

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Begegnung mit dem Glücksdrachen Fuchur. Foto: Rolf Franke

Michael Ende (1929 bis 1995) zählt zu den bekanntesten deutschen Schriftstellern. Neben poetischen Bilderbuchtexten, Theaterstücken und Gedichten schrieb der Autor Kinder- und Jugendbücher, darunter auch das Werk „Die unendliche Geschichte“. Ein literarischer Klassiker, der seit 1979 sowohl junge als auch alte Leser auf der ganzen Welt in seinen Bann zieht. In diesem Jahr feiert das Buch seinen 40. Geburtstag.

Das Junge Theater Bonn nimmt sich dieses runde Jubiläum zum Anlass und bringt die zeitlose Erzählung in einer Inszenierung von Moritz Seibert auf die Bühne des Metropol Theater Bremens.

„Die unendliche Geschichte“ schildert das Leben von Bastian Balthasar Bux. Ständig wird der Junge von seinen Klassenkameraden geärgert und flüchtet daher oft und gerne in die Welt der Bücher. Als er sich eines Tages auf dem Schulweg vor seinen Peinigern verstecken muss, landet er durch Zufall in einem alten Antiquariat. Dort stößt der Junge auf ein Buch, das eine geradezu magische Anziehungskraft auf ihn hat: Es ist ‚Die unendliche Geschichte‘. Bastian kann nicht anders, impulsiv stiehlt er das Buch, versteckt sich damit auf dem Dachboden seiner Schule und beginnt zu lesen.

Das Buch erzählt vom Land Phantásien, das in riesiger Gefahr schwebt. Immer größere Teile des Landes werden vom Nichts verschlungen und seine Herrscherin, die Kindliche Kaiserin, leidet an einer mysteriösen Krankheit, von der sie kein Arzt erlösen kann. Alle Hoffnung liegt auf dem jungen Atréju, der durch das zerfallende Reich geschickt wird, um ein Menschenkind zu finden, das der kindlichen Kaiserin einen neuen Namen geben kann: Denn nur das kann sie und Phantásien jetzt noch retten.

Atemlos verfolgt Bastian Atréjus unglaubliche Abenteuer. Sein Wunsch, den Bewohnern dieses wunderreichen Landes zu helfen, wird immer stärker, bis das Buch schließlich seine ganz eigene Geschichte zu erzählen scheint… Sollte er, Bastian Balthasar Bux, tatsächlich das gesuchte Menschenkind sein?

Sonntag, 1. September, Metropol Theater, 15 Uhr