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Schafe in New York

Natur und Mensch bei Blaumeier

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"Schafe in New York" Foto: Colette Boberz

Die Natur bietet Platz für Sehnsüchte und Visionen, nach unberührtem Land, paradiesischen Verhältnissen. Und sie ist oft ein Spiegel eigener Emotionen. Aber sie ist auch bedroht, verändert sich und befindet sich in einem engen Austausch und Kontakt mit den Menschen.Das spannungsreiche Verhältnis zwischen Natur und Mensch bildet den Ausgangspunkt des Projektes „Schafe in New York“, an dem sich über zwei Jahre insgesamt alle 50 Künstlern aus dem bildnerischen Bereich des Blaumeier-Ateliers beteiligten. Inhaltlich wurden dabei die persönlichen Verhältnisse zur Natur befragt, Umweltzerstörung und Prozesse der Veränderung betrachtet sowie auch die inspirierenden und innovativen Eigenschaften natürlicher Zusammenhänge in den Blick genommen.

Schafe, die Sightseeing in New York machen, Porträts von Persönlichkeiten, die sich für die Gerechtigkeit einsetzen, abstrakte Werke, die einer Farbskala von Blüten nachempfunden sind, und farbintensive intakte Landschaften bilden Blaumeiers Auseinandersetzung mit Natur und Mensch abgebildet. Und mitten in der Laufzeit des Projekts haben alle Künstler letztes Jahr zudem die Erfahrung gemacht, wie mächtig die Natur sein kann, wenn eine Pandemie alles verändert.

Neben Gemälden und Drucken werden erstmals bei Blaumeier Keramikskulpturen, Cyanotopien und große Rauminstallationen mit Naturmaterialien und Kunststoff im Güterbahnhof Bremen gezeigt. Zur Ausstellung erscheint ein Katalog. (SM)

3. bis 25. Juli, Güterbahnhof Gleishallen und Tor 40, Donnerstag bis Sonntag, 15 bis 19 Uhr, Eintritt frei.