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Satter, einprägsamer Sound

„Elephant In The Room“: Watershed gastiert am 15. Juni mit neuem Album im Meisenfrei

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Watershed Foto: FR

Die südafrikanische Band Watershed um Frontmann Craig Hinds machte erstmals 2002 in Deutschland auf sich aufmerksam, als ein deutscher Radio-DJ den Song „Indigo Girl“ während einer Reise in Südafrika hörte und ins deutsche Radio brachte. Stilistisch wurde damals eine Nähe zu Bands wie den Cranberries entdeckt. Dies führte zu einer ersten Clubtour im Folgejahr und einer Tour 2010 durch Deutschland. Danach wurde es für Watershed hierzulande erst einmal ruhig, die Band war eher ein Insider Tipp.

Mit dem siebten Studioalbum namens „Elephant In The Room“ will es Hinds mit seiner Band noch einmal wissen und auch in Europa an die Erfolge anknüpfen, welche die Gruppe in der Heimat nach wie vor hat. Geprägt sind die gefühlvollen, meist rockig angehauchten, folkigen Songs durch die Einflüsse der Situation um Corona, Unsicherheit, Verwirrung und Unvorhersehbarkeit für einen zuweilen melancholischen Unterton sorgen, der aber immer wieder mit hoffnungsvollen Elementen durchzogen ist. Ein wichtiges Element ist die charismatische Stimme von Hinds, welche oft mit der von Michael Stipe von R.E.M. verglichen wird. Musikalisch findet sich die Band im Bereich des Folk und Americana wieder. Geprägt sind die Songs vom Zusammenspiel elektrischer und akustischer Gitarre und dem E-Piano, die zusammen mit einer starken Rhythmussektion für einen satten einprägsamen Sound sorgen.

Ihre Livequalitäten bewies die Band in der Vergangenheit unter anderem bei Festivals in den Vereinigten Staaten und Kanada, aber auch bei Clubkonzerten in Deutschland. Nun ist es an der Zeit mit dem neuen Album die Herzen der Folk- und Americana-Fans in Deutschland zu erobern und mit ihrer erfrischenden positiven Ausstrahlung wieder positive Vibrations auf die Bühnen oder zumindest in die Stereoanlagen zu bringen.

Mittwoch, 15. Juni, Meisenfrei, 20 Uhr