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Mutter Erde über der Martinistraße

Kunstinstallation „GAIA“ beendet das „Reallabor Transformartini“ / Rahmenprogramm an vier Tagen

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Foto: Volker Bergmann

Im Rahmen des „Reallabors Transformartini“ finden seit dem 24. Juli 2021 auf der sonst vierspurigen Martinistraße Verkehrsversuche statt, die von verschiedenen Aktionen begleitet werden. Für den Abschluss des Projektes präsentieren die Veranstalter am Osterwochenende vom 14. bis zum 17. April eine besondere Aktion, die von verschiedenen Programmpunkten begleitet wird.

So werden die letzten vier Tage des mehrmonatigen Erlebnisraums Martinistraße im Antlitz des Planeten Erde begangen. Im Zentrum steht dabei „GAIA“, eine Kunstinstallation des britischen Künstlers Luke Jerram. In der griechischen Mythologie ist Gaia die Verkörperung der Erde. Mit einem Durchmesser von sieben Metern zeigt das Kunstwerk detaillierte Nasa-Bilder der Erdoberfläche in hoher Auflösung und bietet Schaulustigen die Möglichkeit, den Planeten in diesem Maßstab in drei Dimensionen schwebend zu sehen. Die Installation erzeugt ein Gefühl des Overview-Effekts, der erstmals 1987 von Autor Frank White beschrieben wurde. Untermalt wird die Präsentation der „GAIA“ von einer spezielle angefertigte Surround-Sound-Komposition.

Musik und Film

Ergänzend zur Kunstinstallation wird es an den letzten vier Tagen des „Reallabors“ ein buntes Rahmenprogramm aus Musik, Film und mehr geben. Unter anderem spielen Denis Fischer mit Band (Gründonnerstag und Ostersonntag, 17 Uhr) sowie das Ensemble New Babylon (Karfreitag, 17 Uhr) Konzerte in der lebendigen Martinistraße. Auch die Gruppen Abarra (Karsamstag, 17 Uhr) und JayPop (Karsamstag, 19 Uhr) treten auf. Der Film „Night on Earth“ gibt am Gründonnerstag ab 19 Uhr zudem Einblicke in das Leben auf der Erde fernab des Tageslichts.

Nähere Infos: www.erlebnisraum-martinistrasse.de.