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„Meine eigene Art von Schlager“

3. April / Das STADTMAGAZIN präsentiert Maite Kelly

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„Die Liebe siegt sowieso“: Unter diesem Motto, der zugleich Titel ihres neuen Albums ist, begibt sich Maite Kelly erneut auf Tournee. Foto: Edith Held

Liebe und Hingabe zur Musik wurden ihr in die Wiege gelegt: Maite Kelly. Als zweitjüngster Spross der Kelly Family gehörten ausverkaufte Konzerte und regelmäßige Bühnenauftritte bereits in jungen Jahren zu ihrem Alltag. Mittlerweile ist die deutsch-irische Sängerin nicht nur erwachsen und Mutter von drei Töchtern – sondern auch ein gefragter Schlager-Star. Im Interview mit dem STADTMAGAZIN spricht Maite Kelly über ihre Hinwendung zum Schlager, ihr neues Album und erklärt, welche zwei musikalischen Herzen in ihrer Brust schlagen.

Frau Kelly, mit Ihrem letzten Album „Sieben Leben für dich“ haben Sie im Schlager Business endgültig Fuß gefasst. Warum haben Sie sich gerade für dieses Genre entschieden?
Maite Kelly: Der Schlager hat sich erweitert. Früher war Pop die große Breite und bot Musikern große künstlerische Freiräume und die Möglichkeit, die eigenen kompositorischen Fähigkeiten auszuüben. Diese Flexibilität bietet heutzutage der Schlager, indem er sich Freiräume zurückerkämpft hat, die es bereits früher gab. Man denke beispielsweise an Liedermacher wie Udo Jürgens, Alexandra und Mireille Mathieu, die zu ihrer Zeit bereits die Bandbreite dieses Genres unter Beweis stellten. Auch ich mache meine eigene Art von Schlager.

Welche Art ist das?
Es ist eine Kombination aus Pop und der Folklore meiner Kindheit. Die Kelly Family ist in ihrem musikalischen Ursprung eine Folklore-Familie und wurde regelmäßig zu den großen Schlager-Shows eingeladen. Insofern war der Weg zum Schlager schon immer nicht weit. Ich hatte jedoch damals das Problem, dass zwei Herzen in meiner Brust schlugen: ein Disco- und ein Dichterherz. Dadurch bin ich oft aus dem Rahmen der klassischen Liedermacherin rausgefallen. Ich glaube, die Begegnung mit Roland Kaiser war letztendlich ausschlaggebend für das, was ich heute mache. Mit unserem Duett „Warum hast du nicht nein gesagt“ wollte ich ursprünglich einen Country-Song mit französischen Chanson-Elementen produzieren. In Kombination mit einem Beat wurde daraus jedoch Schlager.

Sind Sie glücklich mit dieser eher zufällig klingenden Entwicklung?
Ja. Indem ich die Möglichkeit fand, meine Art zu schreiben mit eingängigen Discobeats zu kombinieren, gelang es mir gleichzeitig, meine zwei musikalischen Herzen zu vereinen. Das Resultat: kein Sexy Schlager, kein Jazz-Schlager, sondern Schlager-Schlager, wenn man so will. Ich möchte beweisen, dass das Genre durchaus anspruchsvoll und qualitativ sein kann.

Mit „Die Liebe siegt sowieso“ haben Sie eine sehr optimistische Botschaft als Album-Titel gewählt. Ist das eine Überzeugung, die sie selbst vertreten?
Natürlich. Wer mich kennt, weiß, dass ich mein Herz auf der Zunge trage.

Was erwartet Zuschauer auf den Konzerten Ihrer kommenden Tournee?
Also von der Decke fliegen werden ich nicht (lacht). Ich würde sagen, dass die Show aus drei Elementen besteht: die großen Balladen, die Hits und vor allem viel Humor. Meine Zuschauer sollen das Gefühl haben, dass ich nur für sie spiele. Insofern werden es sehr persönliche Konzerte.

Wir verlosen 3 x 2 Eintrittskarten. Schicken Sie bis zum 15. März eine E-Mail mit dem Betreff „Maite“ sowie Ihren Kontaktdaten an verlosung@stadtmagazin-bremen.de. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Mittwoch, 3. April, Halle 7, 20 Uhr