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Soulstar Oleta Adams performt mit den Bremer Philharmonikern

1. September: Metropol Theater

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Oleta Adams. Foto: FR

Von einer Barpianistin und -sängerin zu einer bedeutsamen Stimme der internationalen Soul- und Jazzszene: Dieser Karrieresprung ist Oleta Adams geglückt. Seit bereits drei Jahrzehnten singt sich die mittlerweile 64-Jährige mit sanften Klängen und emotionalen Texten in die Herzen ihrer Zuschauer. Bei ihrem bevorstehenden Konzertabend im Metropol Theater erhält die Künstlerin instrumentale Unterstützung von den Bremer Philharmonikern.

Musikalische Deutschland-Besuche von Oleta Adams sind äußerst selten. Umso größer ist die Freude, die Sängerin nach viereinhalb Jahren erstmalig wieder auf der Bühne am Richtweg begrüßen zu dürfen. An der Seite der Bremer Philharmoniker präsentiert die erfolgreiche Künstlerin eine Show, die eigens vor Ort in der Hansestadt konzipiert wird. Neben einer Symbiose vom warmen Gesang der US-Amerikanerin und professionellen Orchestertönen geht es im Rahmen des Konzertes vor allem darum, wechselnde Parts zu schaffen. So können Zuschauer sowohl in den Genuss reiner Akustikmomente der Sängerin als auch des puren Orchesterklanges kommen. Im Interview mit dem STADTMAGAZIN erzählt sie, wie es zu der Zusammenarbeit kam und was daran so besonders ist.

Ihr Konzert in Bremen wird ein Arrangement mit den Bremer Philharmonikern sein. Wie ist diese Idee entstanden?
Oleta Adams: Wir haben bei unserer letzten Reise nach Bremen so tolle Erfahrungen gemacht, dass der Veranstalter immer nach Möglichkeiten gesucht hat, uns wieder zurückzubringen. Seine Idee wurde meinem Manager zugetragen und wir haben einen Weg gefunden, sie zu verwirklichen.

Ist es für Sie als Künstlerin eine Herausforderung, mit einem großen Orchester zu singen?
Ich habe während meiner Karriere schon öfter die Freude gehabt, mit Orchestern aus aller Welt zu arbeiten. Der einzige Unterschied bei einem Auftritt mit Orchester ist, dass du persönlich weniger Freiheit hast, je mehr Musiker auf der Bühne stehen. Aber ich bin – die meiste Zeit über – sehr strukturiert bei Auftritten. Also ist das kein Problem.

Was ist so besonders an dieser Zusammenarbeit?
Wenn wir Musik aufnehmen, verbringen wir viel Zeit damit, verschiedene Farben und Texturen hinzuzufügen, um das letztendliche „Musikgemälde“ zu kreieren. Wir schichten viele Klänge, um ein Orchester oder eine Jazz-Band nachzustellen, indem wir Synthesizer oder virtuelle Instrumente nutzen. Schließlich ist es nicht immer möglich, ein Orchester zu bezahlen. Aber jetzt können wir mit einem echten arbeiten! Alle diese talentierten Menschen, die zusammenarbeiten, machen das Ganze zu einem unglaublichen Erlebnis.

Wie ist es möglich, nach nur wenigen Probetagen ein Konzert vorzuführen?
Dieser Fortschritt wurde von Steffen Drabek möglich gemacht, welcher unermüdlich gearbeitet hat. Er hat organisiert, komponiert, die Reihenfolge der Stücke des Orchesters neu geordnet und wird es sogar dirigieren. Ich hätte das ohne ihn nicht geschafft. Wir haben uns per E-Mail über unsere Ideen ausgetauscht. Steffen und der Veranstalter haben sehr hart gearbeitet, um sicherzugehen, dass bei unserer Ankunft alles fertig ist.

Seit 2014 waren Sie nur einmal in Deutschland. Sind in Zukunft weitere Konzerte in Deutschland geplant?
Momentan haben wir keines geplant, aber ich würde jederzeit wieder nach Deutschland kommen, wenn ich eingeladen werde. Wir haben hier schon viele großartige Erfahrungen gemacht und freuen uns auf weitere.

Was erwartet die Zuschauer bei Ihrem Konzert?
Etwas Altes, etwas Neues, etwas Geliehenes und etwas Blaues!

 

Samstag, 1. September, Metropol Theater, 20 Uhr