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40 Jahre alt, 20 Jahre Bühne

3. Oktober: Dennis Fischer gibt Geburtstagskonzert in der Lila Eule

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Foto: Volker Bergmann

Der gebürtige Delmenhorster Denis Fischer arbeitet seit 1999 als Sänger und Schauspieler in der freien Kunst- und Kultur-Szene. Als Mr. Latenight etablierte er sich zudem als Entertainer. Er war künstlerischer Leiter der Schwankhalle und schuf Soloprogramme wie „Happy Birthday, Herr Presley“, „Fischer singt Juhnke“ und „Fischer singt Cohen“. Als Regisseur inszenierte er „Wildes Berlin“, eine Produktion des BKA Theaters in Co-Produktion mit dem Admiralspalast Berlin. 2017 erschien mit dem Album „Sommer in der Stadt“ Fischers erste CD mit ausschließlich eigenen Songs. Zuletzt gewann er den Publikumspreis bei den Clingenburg-Festspielen für seine Darstellung des Dr. Frank N.
Furter im Musical „Rocky Horror Show“. Und fast ganz nebenbei ist Denis Fischer Vater und 40 Jahre alt geworden.

Herr Fischer, wie sind Sie zur Musik gekommen?
Ich habe im Alter von zwölf Jahren im Sommer im Vormittagsprogramm
ein Elvis-Konzert gesehen: „Aloha From Hawaii“. Da war es um mich geschehen. Ich habe dann meine Mittschüler angesteckt und auf den Partys für die Musik gesorgt. Damals noch mit Vinyl.

Was macht für Sie den Reiz der Bühne aus?
Der Reiz ist ganz klar das Zusammenspiel mit dem Publikum. Zuletzt sind Sie mit dem Publikumspreis für Ihre Rolle als Dr. Frank N. Furter in der „Rocky Horror Show“ bei den

Festspielen in Clingenburg ausgezeichnet worden. Was bedeutet Ihnen das?
Das war eine absolute Traumrolle. Dann noch Open Air und vor 700 Zuschauern am Abend. Das hat richtig Spaß gemacht. Insgesamt haben 28.000 Zuschauer die Show gesehen. Zusätzlich noch deren Liebling zu werden, macht mich sehr stolz.

Ist Musical jetzt Ihre Zukunft?
Meine Zukunft ist immer die Abwechslung. Momentan spiele ich auf dem Theaterschiff Lübeck. Dort und in der „Rocky Horror Show“ wird viel getanzt. Das war eine neue Herausforderung. Ab November spiele ich wieder im Bremer Kriminal Theater.

Was kommt als nächstes?
Man muss inzwischen immer weiter im voraus planen. Ende 2020 kommt „Denis singt Bowie“. Das möchte ich schon lange machen und nun ist die Zeit gekommen.

Hand aufs Herz: 40 Jahre, was bedeutet das für Sie?
Ich bin in den Theaterproduktionen, die ich so mache, plötzlich nicht mehr der Jüngste. Das war sonst immer so. Aber die Erfahrung, die man in jedes neue Stück mehr und mehr einbringen kann, möchte ich auf keinen Fall missen. I love 40!

Das „Best-of-Geburtstagskonzert“ – das Beste aus 20 Jahren – am Donnerstag, 3. Oktober, Lila Eule, 19.30 Uhr