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„Hart am Wind“

Das Norddeutsche Kinder- und Jugendtheaterfestival eröffnet am 12. Juni um 18 Uhr in Bremen

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Foto: S. Hasheider

Alle zwei Jahre findet „Hart am Wind“, ein Festival für professionelles Theater für junges Publikum, in einer anderen Stadt in Norddeutschland statt. 2022 ist alles ein bisschen anders: Erstmals findet die Veranstaltung als Wanderfestival statt und macht dabei vom 12. bis zum 17. Juni in Bremen, Oldenburg, Wilhelmshaven und umzu Station.

In seiner achten Ausgabe hat sich „Hart am Wind“ dem Thema „Neue Zugänge schaffen“ gewidmet. Nachdemdas Theater für junge Menschen in der Zeit der Pandemie kaum noch in einem direkten Kontakt mit seinem Publikum treten konnte, sollen jetzt verstärkt Möglichkeiten erprobt werden, wie neue Zugänge zum Theater geschaffen werden können. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf ländlichen Regionen.

Eine siebenköpfige, intergenerative Jury hat elf Inszenierungen sowohl aus der freien Theaterszene, als auch aus kommunalen wie staatlichen Theatern aus den fünf norddeutschen Bundesländern ausgewählt. Die ausgewählten Produktionen präsentieren eine breite ästhetische Vielfalt: Es sind Stücke aus den Genres Figurentheater, Schauspiel, Performance und Tanz. In zwei Inszenierungen stehen Kinder und Jugendliche gemeinsam mit Profis auf der Bühne, ein Stück berücksichtigt besonders Menschen mit Sehbehinderungen. Inhaltlich beschäftigen sich mehrere Inszenierungen mit dem Umgang des Menschen mit der Natur sowie mit Geschichten von geflüchteten Kindern und Jugendlichen.

Eröffnet wird das Festival am 12. Juni um 18 Uhr in Bremen. Mehr Informationen unter www.theaterbremen.de.