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Erinnerungen in Holzboxen

Ein theatraler Rundgang im Güterbahnhof vom 17. bis 19. Juni

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Foto: F. Scheffka

Das Projekt „Boxring“ will die Notwendigkeit des Erinnerns zeigen und stellt passende Fragen. Was erinnern wir? Was erinnern wir nicht mehr? Wie lange erinnern wir uns? Eigens dafür wurde eine Arena aus 16 Holzboxen gebaut, die von Künstler:innen verschiedener Sparten zum Thema bestückt werden.

Die Besucher:innen werden während eines Rundgangs durch die Ausstellung Teil einer kollektiven Erinnerungswelt. Aktiv beteiligt an verschiedenen Formaten und Performances, wandern sie durch performative Installationen aus Erinnerungen und tauchen damit tiefer in ihre eigene Erinnerungswelt ein. Der Kreis der Teilnehmenden ist mit 35 Personen geradezu intim.

Die Arena wurde vergangenes Jahr auf dem Gelände des Güterbahnhofs aufgebaut, bevor man sie für die Premiere im Herbst nach Bremen-Farge zum Gedenkort Bunker Valentin transportierte. Jetzt finden die Holzboxen ihren Weg zum Güterbahnhof zurück und werden in der dortigen Gleishalle aufgebaut. Parallel zum Aufbauprozess arbeiten die Akteur:innen an ihren Produktionen weiter. Sie interviewen, sammeln, bauen, lauschen und begeben sich immer tiefer in ihre individuellen Erinnerungen.

Der „Boxring“ am 17., 18. und 19. Juni in der Gleishalle des Güterbahnhofs. Der Rundgang findet jeweils um 17 und um 20 Uhr statt.