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Ein Ort für kulturelle Vielfalt

„Open Space“ auf dem Domshof

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Eingebettet in den Wochenmarkt, bietet der „Open Space“ auf dem Domshof Raum für Konzerte, Ausstellungen, Vorträge und Lesungen. Grafik: Wirth Architekten

Auf dem größten Platz der Innenstadt ist in diesem Sommer ein Ort entstanden, der Bremens kulturelle Vielfalt in besonderer Weise bereichert: eine temporäre Installation des „Open Space“ auf dem Domshof. Die rund neun Meter hohe Gerüstkonstruktion des Bremer Architekturbüros Wirth ist Bühne und Zuschauerraum zugleich. Die Anlage bietet Raum für Konzerte, Ausstellungen und Medieninstallationen. Sie soll als Forum für politische Diskussionen und wissenschaftliche Beiträge dienen sowie vormittags die Stände des Domshof-Wochenmarktes um sich versammeln. Seit Ende Juni und noch bis Ende September wird „Open Space“ damit ein Ort der Begegnung und des Erlebens für Bremerinnen, Bremer und Gäste der Stadt sein.

„Wir wollen experimentieren, um den Domshof als zentralen Platz in Bremen aufzuwerten. Morgens für den Markteinkauf, mittags zum Verweilen und Ausruhen und abends mit Open-Air-Veranstaltungen von verschiedenen Kulturtreibenden. Es soll ein Ort für alle Menschen sein“, sagt Kristina Vogt, Senatorin für Wirtschaft, Arbeit und Europa.
Das Projekt ist eine von zwölf Maßnahmen des „Aktionsprogramms Innenstadt“, die das Ziel haben, die Aufenthaltsqualität im Zentrum zu erhöhen. „Bremen sucht nach einer neuen Definition seiner Innenstadt. Die Balance zwischen Konsum, Kultur und nicht-kommerziellem urbanen Leben verschiebt sich. Gerade unter diesen Aspekten dient das Projekt der Entwicklung unserer Stadt und erfordert von allen Beteiligten Mut für die Umsetzung. Kunst und Kultur sind Lebensmittel. Deswegen ist die Verzahnung mit dem Markt eine sinnvolle und sinnliche Botschaft“, sagt Professor Roland Lambrette, Rektor der Hochschule für Künste und einer der Initiatoren des Projektes.

Weitere Infos: www.bremenwirdneu.de