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Reise zu den Sternen

19. bis 23. Februar 2020: Holiday On Ice – „Supernova – Journey to the Stars“

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Foto: R. Ploeg

Heiße Küsse auf dem Eis. Nein, das Liebespaar – die Hauptdarsteller der neuen Holiday on Ice-Show „Supernova“ – posiert nicht nur in seinen knappen Glitzerkostümen in der kalten Bremer Eissporthalle Paradice. Die heiße Liebe ist schon echt. Denn der kanadische Eiskunstlauf-Profi Peter Gerber und seine kalifornische Kollegin Mariyah sind seit Kurzem ein Ehepaar.

Die Reise zu den Sternen beginnt für das Liebespaar im hohen Norden. Das Publikum wohnt einer Verlobungszeremonie bei. Ein riesiger Schneesturm trägt die Liebenden in die unendlichen Weiten des Weltalls hinein. Ganz am Ende werden sie per Supernova, einer intergalaktischen Explosion, zurück in den hohen Norden, mitten hinein in das spektakuläre Farbschauspiel der Polarlichter katapultiert. Holiday on Ice lässt es also zumindest im Februar in der ÖVB-Arena schneien. „Und damit die ‚Supernova‘-Show noch plastischer wirkt, kommt eine 3D-LED-Wand aus individuell bespielbaren und beweglichen Würfeln zum Einsatz“, erläutert Pressesprecherin Nadine Matzat.

Kreativ-Direktor ist wie bei den beiden Shows zuvor auch dieses Mal wieder der Brite Robin Cousins, der 1980 selbst den Olympiasieg holte. „Als neuen Kostümdesigner haben wir Stefano Canulli verpflichtet, der schon für den Friedrichstadt-Palast und für den Cirque du Soleil gearbeitet hat“, erzählt Matzat. Rund 300 Kostüme habe er entworfen. In einem Trailer ist schon einmal zu sehen, wie das wirken soll: wie eine Mischung aus Andersens „Schneekönigin“ und frivolem Pariser „Moulin Rouge“-Flair, ein Mix aus Feuer und Eis. Denn aus dem frostigen Königreich voller schwebender Eiskristalle geht es ab auf einen glamourösen Catwalk.

Die amerikanische Eis-Show braucht sich indes um den Nachwuchs keine Sorgen zu machen. Im vergangenen Jahr, anlässlich ihres 75. Geburtstages, wurde die Holiday on Ice Academy ins Leben gerufen. Ein Förderprojekt, das auch in diesem Jahr fortgesetzt wird. Als Schirmherren fungieren die Stars der letztjährigen Produktion „Showtime“, die deutschen Olympiasieger Aljona Savchenko und Bruno Massot. 30 Tourneestationen absolvieren die 40 Profi-Eiskunstläufer allein in Deutschland. In jeder Stadt konnten sich Schülerinnen und Schüler per Video um einen Auftritt bei „Holiday on Ice“ bewerben.

In Bremen wurde Joceline Iyeke-Lilik ausgewählt. Die Eisprinzessin, die am Nikolaustag neun Jahre alt geworden ist, gleitet beim Pressetermin bereits jetzt souverän wie ein Profi übers Eis. Kein Wunder: Sie war eineinhalb Jahre alt, als sie das erste Mal Schlittschuhe anzog. Im zarten Alter von vier Jahren begann sie mit dem Eislauf-Training beim Verein 1860. Dort trainiert sie sechs Mal die Woche, mehrere Stunden täglich.

Mittwoch bis Sonntag, 19. bis 23. Februar 2020, in der ÖVB-Arena.