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Feiern statt Trübsal blasen

Stadtmagazin Bremen präsentiert „One Night of Tina“ im Metropol Theater mit Sharon Ballard

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Sharon Ballard spielt Tina Turner. Foto: Bonnie Britian

Wir verlosen 5 x 2 Tickets für die Show. Schicken Sie uns bis zum 11. November 2019 eine E-Mail mit dem Betreff „Tina“ an verlosung@stadtmagazin-bremen.de.
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. 

Sie ist eine lebende Legende: Tina Turner. Mit rund 200 Millionen verkauften Tonträgern und zwölf Grammy Awards gehört die „Queen of Rock“ zu den erfolgreichsten Sängerinnen aller Zeiten. Anlässlich ihres 80. Geburtstags gastiert mit „One Night of Tina“ ein Showformat im deutschsprachigen Raum, das der Künstlerin Tribut zollen will. In die Fußstapfen des Weltstars tritt dabei die Darstellerin Sharon Ballard aus London, die ihre Karriere als Kinderdarstellerin auf den Seychellen begann. Im Interview mit dem STADTMAGAZIN sprach die 32-Jährige über ihre Rolle, die anstrengenden Vorbereitungen und verriet, was sie mit Tina Turner gemeinsam hat.

Mit Tina Turner schlüpfen Sie in die Rolle einer der erfolgreichsten Sängerinnen aller Zeiten. Wofür stehen ihre Person und Musik Ihrer Meinung nach?
Sharon Ballard: Für mich steht Tina für Verletzlichkeit, und zwar auf eine gute Art und Weise. Sie weiß, wie sie aus schlechten Dingen, die ihr widerfahren, etwas Gutes zieht. Genau das spiegelt sich auch in ihrer Musik wieder. Ihre Songs erzählen ihre eigene Geschichte, über ihr Leben und die Dinge, die sie zur jeweiligen Zeit beschäftigten.

Wie bereitet man sich auf eine Charakterrolle vor, um sie authentisch zu spielen?
Das war tatsächlich sehr mühevoll. Ich habe mich fast jeden Tag mit ihr beschäftigt und mir Live-Shows angesehen, um mir einzuprägen, wie sie singt und sich bewegt. Außerdem bin ich als Vorbereitung jeden Tag ins Fitnessstudio gegangen.

Hatten Sie schon die Chance, Tina Turner persönlich kennenzulernen?
Nein, aber wir werden drei Konzerte in der Nähe von Zürich spielen, wo sie lebt. Ich hoffe sehr, dass sie zu einer Show kommen wird. Aber wenn sie im Publikum sitzen sollte, will es ich vorher nicht wissen.

Wieso?
Wenn ich wüsste, dass Tina Turner mir zuschaut, während ich sie auf der Bühne versuche darzustellen, wäre ich unfassbar nervös.

Worum geht es in der Show genau: um Tina Turners Leben oder ihre Musik?
Es geht im Wesentlichen um ihre Songs. Wir wollen ihr Tribut zollen und die besonderen Konzerterlebnisse rekonstruieren, für die sie ihre Fans so lieben. Es geht uns darum, eine freudige Atmosphäre zu schaffen. Die meisten Menschen kennen zumindest Bruchstücke von Tina Turners Lebensgeschichte und wissen auch um die Schattenseiten. Das ist also nichts, das wir detailliert aufgreifen werden. Die Show findet anlässlich ihres 80. Geburtstag statt, da wollen wir feiern und nicht Trübsal blasen.

Also spielen Sie in Ihrer Rolle die Künstlerin Tina Turner statt die Privatperson?
Ja, das kann man so sagen. Für mich als Darstellerin ist es natürlich trotzdem wichtig zu wissen, wer sie als Person ist und was sie auszeichnet. Ich möchte ja nicht nur irgendeine Imitation sein, sondern authentisch wirken.

Können Sie sich mit Ihrer Rolle identifizieren?
Ja, wir sind beide spirituell. Ich bin zwar keine Buddhistin, meditiere jedoch jeden Tag. Auch unser Lebenslauf ist teilweise identisch. Als ich Tina Turners Buch gelesen habe, habe ich mich in vielen Gedanken wiedererkannt. Die bereits erwähnte Art, aus schlechten Dingen im Leben etwas Positives zu gewinnen, ist etwas, das ich auch immer zu beherzigen versuche.

Donnerstag, 28. November, Metropol Theater, 20 Uhr