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Detailverliebter Beobachter

Bernd Stelter präsentiert sein neues Programm

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Kabarettist und Liedmacher Bernd Stelter. Foto: Manfred Esser

„Wer Lieder singt, braucht keinen Therapeuten“: Dieser Ansicht ist zumindest Bernd Stelter und hat seinem neuen Bühnenprogramm kurzerhand diesen Namen verliehen. Gemeinsam mit seinem selbsternannten Kabuff-Orchester, teilt der 57-jährige darin auf musikalische Art und Weise seinen Blick auf das Leben und zeigt sich sowohl gewohnt humorvoll als auch nachdenklich.

Ob als Kabarettist, Moderator oder Liedmacher – Bernd Stelter gehört zu den Künstlern, die sich in keine Schublade einordnen lassen. In „Wer Lieder singt, braucht keinen Therapeuten“ offenbart er sich als detailverliebter Alltagsbeobachter, der das Leben aufsaugt und in seinen kreativen Stoffen verarbeitet. „Ich glaube, ein Kabarettist und Liedmacher geht vielleicht mit sehr offenen Augen durch die Welt“, so Stelter und fügt hinzu: „Ich habe immer eine kleine, schwarze und ledergebundene Kladde dabei.“ Neben amüsanten Storrytelling, wie in den Liedern „Schatz, du kannst Gedanken lesen“ oder „Der langsame Jogger vom Rhein“, sorgt Bernd Stelter auch für ernste Momente, welche das Motto des Abends hervorheben. So steht allem voran der Titel „Ein Leben lang“, in dem er den Tod seiner Eltern verarbeitet.

Samstag, 24. November, Stadthalle Osterholz-Scharmbeck, 20 Uhr