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Raum für Kultur und besondere Aktionen

Die „Made in Bremen“-Messe bietet ein breit gefächertes Rahmenprogramm mit Lesungen, Musik und Kunst

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Frederich Niederberghaus kuratiert die Ausstellung „Art in Bremen“. Foto: J. Windhoff

Direkt zum Frühlingsanfang findet im BLG Forum in der Überseestadt zum ersten Mal die „Made In Bremen“ statt – eine Art Leistungsschau der gesamten Region, bei der nichts zu groß und nichts zu klein ist. Insgesamt werden über 100 Ausstellerinnen und Aussteller ihre Produkte zeigen. Einiges ist bereits überregional bekannt, anderes wird erstmals einem breitem Publikum vorgestellt. So gesellen sich beispielsweise Modedesignerinnen zu Farben und Lacken, der Upcycling-Nähladen zum Online-Supermarkt und der Teppichdesigner zur Gurken-Produzentin. Neben der Messe finden zudem zahlreiche besondere Aktionen im Rahmenprogramm statt. Ein kleiner Überblick:

Art in Bremen

Frederich Niederberghaus kuratiert die in der Generatorenhalle stattfindende Ausstellung „Art in Bremen“. Dabei wird ein breites Spektrum an bildenden Künsten gezeigt, bei dem die Vielfalt ausschlaggebend ist. Bei dem Ziel, Kunst für jeden nahbar zu machen, werden unter anderem Werke von Mirsad Herenda, Bernd Müller-Pflug, Anja Fussbach, Christina Völker, Sönke Busch, Phil Porter oder Ulrik Happy Dannenberg gezeigt – von der Malerei über Plastik sowie Street-Art bis hin zur Fotografie und Pop-Art. Dabei ist die Ausstellung „Art in Bremen“ nicht nur für das visuelle Vergnügen auf der Messe gedacht. Besucher können und sollen die Werke auch direkt kaufen.

Bremen Sounds

Foto: FR

Natürlich darf auf der Messe nicht die Musik fehlen. Deshalb gibt es einen Schallplattenstand, an dem es Vinyl und CDs von Bremer Musikern gibt. Das kann Beat aus den 60ern sein oder Elektro von heute. Ob Metal, Hip-Hop, House, Pop, Country, Elektro, Shanty oder was es sonst noch alles aus unserem Bundesland gibt, kann dabei auf einer Hörstation probegehört und gekauft werden. Die DJs Guido Bolero und Trötenfreak legen dazu den ganzen Tag Musik aus Bremen auf.

Lesungen

Fabian Sasse. Foto: FR

Fabian Sasse hat mit seinem Buch „Jugend“, das im Bremer Musketier Verlag erschienen ist, einen wahren Hit gelandet. Der 17-jährige Autor präsentiert aus eigener Sicht und Erfahrung ein facettenreiches Bild von der heutigen Jugend, ihren Lebensformen und Lebensstilen, das durch zahlreiche Illustrationen anschaulich vermittelt wird. Er wird bei „Made in Bremen“ an beiden Tagen vor Ort sein und aus dem Buch lesen sowie Rede und Antwort stehen.

„Mission Haruspex“ heißt das neue Buch von Gabriele Wiesenhavern. Darin geht es um vier Jugendliche aus Bremen, die, während sie am Computer spielen, ungewollt in die Wirklichkeit katapultiert und in einen explosiven Kriminalfall verwickelt werden. Der Kellner Verlag hat den packenden Bremen-Krimi, der für Kinder zwischen acht und zwölf Jahren gedacht ist, gerade rechtzeitig zur Messe fertig, und die Autorin Gabriele Wiesenhavern wird am Samstag, 21. März, daraus lesen.

Künstler Sönke Busch. Foto: FR

Zudem scheint es so, dass nach sieben Jahren die von Sönke Busch unter dem Titel „Bomben auf Utopia“ verfassten Geschichten, die er bei einer bundesweiten wöchentlichen Lesung auf dem Radiosender Flux FM vorstellte, jetzt tatsächlich noch rechtzeitig zur Messe in Buchform erscheinen. Sollte das gelingen, wird der Autor an beiden Tagen dort lesen.

Genusstour mit dem Fahrrad

Christine Glenewinkel. Foto: FR

Christine Glenewinkel, freie Kulturwissenschaftlerin und Autorin, hat für die Wirtschaftsförderung Bremen eine Genusstour durch die Überseestadt konzipiert, die voraussichtlich ab Sommer 2020 buchbar ist. Als Auftaktveranstaltung wird „In den HEIMAThäfen der Genüsse“ als Fahrradtour vom Wesertower bis zur „Made in Bremen“ stattfinden, um die Besucher bereits auf dem Weg zur Messe auf die sinnlichen Genüsse einzustimmen. Die Tour findet jeweils Samstag und Sonntag ab 11 Uhr statt. Treffpunkt: Weserpromenade Schlachte, Höhe Wesertower. Dauer der Tour: 60 bis 90 Minuten. Kosten: 9 Euro inklusive Eintritt zur Messe.

„Made in Bremen“-Bier

Nur am Messewochenende und direkt vor Ort kann man das extra von der Union Brauerei gebraute Bier „Made in Bremen“ trinken und als 0,75-Liter-Flasche kaufen. Der Gerstensaft basiert auf einem Rezept eines Bremer Lagerbieres, das in den 60er Jahren in der Union Brauerei hergestellt wurde.

Samstag, 21. März, 10 bis 20 Uhr, Sonntag, 22. März, 10 bis 18 Uhr.
Infos: www.madeinbremen2020.de