Start Gastro Spaghetti mit Hummer

Spaghetti mit Hummer

Aus dem Due Fratelli

279
Foto: Temi Tesfay

Am Ende schmeckte es ihm selbst wohl am besten. Anders ist
nämlich nicht zu erklären, weshalb Denis als bisher einziger Rezeptkoch darauf bestand, von der eigentlich für mich gedachten Portion etwas abzubekommen. Aber wen wundert es: Diese Hummerpasta ist wahrlich zum Anbeißen! Noch dazu leicht genug für
alle, die sich erstmals an Krebsfleisch wagen möchten.

Zutaten für 2 Personen

ca. 800g Hummer
175g Spaghetti
5 reife Fleischtomaten
2 Knoblauchzehen
20g Tomaten, getrocknet
12 Stück Cherrytomaten
20g Zwiebeln
20g Porree
20g Karotten
2g Schnittlauch
2g Petersilie
30g Pecorino
50ml Olivenöl
2cl Weinbrand
Weißwein
Garnitur: Schnittlauch

Anleitung
1. Tomaten, Trockentomaten, Zwiebeln, Porree und Karotten in
etwa 1 Zentimeter große Würfel, Knoblauchzehen fein hacken.

2. Den Hummer kopfüber in sprudelnd kochendes Wasser geben
und ca. 6 Minuten garen. Aus dem Wasser nehmen und abschrecken.
Das Hummerfleisch lösen, das Fleisch vom Schwanz trennen
und in Stücke schneiden.

3. Die Zangen mit Hilfe eines Nussknackers knacken und das
Fleisch herausholen. Dabei die Zangen nicht zerquetschen, sodass
sie noch als Garnitur verwendet werden können.

4. Die Hälfte des Olivenöls in Pfanne erhitzen, dann die Zwiebel-,
Porree-, Karotten-, Knoblauch- und Trockentomatenwürfel
leicht anbraten. Anschließend die Tomatenwürfel dazugeben
und einige Minuten einköcheln lassen.

5. Köpfe und Schalen hinzugeben und mitgaren. Mit Weißwein sowie
Weinbrand ablöschen und verdampfen lassen.

6. Die Spaghetti in einem Topf mit leicht gesalzenem, kochendem
Wasser geradeso al dente garen und mit etwas Nudelwasser,
dem Pecorino und dem restlichen Olivenöl in die Pfanne geben.
Nun unter ständigem Vermengen fertig garen.

7. Nach Belieben mit Pfeffer und Salz würzen und schließlich auf
einem Teller wahlweise mit Schnittlauch garnieren.

Temi Tesfay bezeichnet sich selbst als absoluten Food Junkie. Der 29-Jährige rief seinen Blog MAHLZEIT BREMEN 2016 ins Leben und veröffentlicht darauf seine Erfahrungen mit den Restaurants der Hansestadt. Im STADTMAGAZIN Bremen verrät er jeden Monat eines seiner Lieblingsrezepte, die er zuvor mit einem Bremer Koch zubereitet hat. Foto: M. Märtens