Start Gastro Temis Töpfe: Persisches Huhn mit Safranreis

Temis Töpfe: Persisches Huhn mit Safranreis

Aus dem Restaurant „Aroma“

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Foto: Temi Tesfay

Die persische Küche hat zwei Seiten. Es gibt die Seite mit Zutaten, die dem westlichen Gaumen unerschlossen sind. Und es gibt die süße Seite mit Gerichten wie Kebabs oder Schmorhuhn mit Safranreis, in die man sich instinktiv verliebt. Als ich Letzteres im Restaurant „Aroma“ probierte, passierte genau das. Und ich bin froh, dass Inhaber Omid Vahed mir das Rezept jüngst verraten hat.

Zutaten für 2 Personen

Für das geschmorte Huhn:
1 mittlere Zwiebel, in Würfel geschnitten
1 TL Kurkuma
2 Hühnerkeulen, gewaschen und getrocknet
1/4 TL Safranfäden
1/2 grüne Paprika, in Würfel geschnitten
1 EL Tomatenmark
Salz und Pfeffer

Für den Safranreis:
2 Tassen Basmatireis
1 TL Salz
1/4 TL Safranfäden
1 TL Öl

Zubereitung Hühnerkeulen

1. Hühnerkeulen von beiden Seiten scharf anbraten, danach zur Seite stellen. Anschließend die Zwiebelwürfel in einer mit Öl erhitzten Pfanne glasig anbraten.
2. Nun Kurkuma, Paprikawürfel sowie Tomatenmark dazugeben und verrühren. Hühnerkeulen auf die Bratmasse legen, mit den Safranfäden bestreuen und kurz anbraten.
3. Jetzt mit 150 ml kochendem Wasser ablöschen, salzen und pfeffern. Danach bei geringer Hitzestufe eine Stunde schmoren lassen.

Zubereitung Safranreis

1. Vorbereitung: Reis waschen, bis das Wasser glasklar bleibt, und ihn danach eine Stunde in Wasser einweichen. 1 TL Safran in einem Mörser mahlen und mit 20 ml kochendem Wasser aufgießen, abdecken und beiseite schieben.
2. In einem Reiskochtopf den Reis mit Einweichwasser und 1 TL Salz aufsetzen. Sobald er kocht, vier Minuten weiter kochen lassen und in einem Sieb abgießen.
3. Im Kochtopf das Öl erhitzen, 50 ml kochendes Wasser und 2 EL Safranwasser zufügen. Abgetropften Reis in den Topf geben und hügelförmig schichten.

Guten Appetit!

Temi Tesfay bezeichnet sich selbst als absoluten Food-Junkie.
Der 27-Jährige rief seinen Blog MAHLZEIT BREMEN 2016 ins Leben und veröffentlicht darauf seine
Erfahrungen mit den Restaurants der Hansestadt.
Im STADTMAGAZIN Bremen verrät er jeden Monat eines seiner Lieblingsrezepte, die er zuvor mit einem Bremer Koch zubereitet hat.