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Frischer Wind für bekanntes Ausflugsziel

Sandstrand, Gastronomie, Eventflächen und mehr: Das neue Lankenauer Höft

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Foto: BCS

Reges Treiben am Lankenauer Höft: Die Bau- und Abrissarbeiten am bekannten Standort in Rablinghausen haben begonnen. Bereits im Mai soll Bremen um ein neues Ausflugsziel reicher werden.

Racine Saupe. Foto: JF

Die Sonne bahnt sich ihren Weg durch die Wolkendecke an diesem Dienstagvormittag. Die Geräusche der Baustellenfahrzeuge übertönen das Gekreische der Möwen, es weht ein frischer Wind am Lankenauer Höft zwischen Neustädter Hafen und Weser – und das im doppelten Sinne. Die Landzunge hat neue Besitzer. Die sogenannte Lankenauer Höft Projektgesellschaft um Geschäftsführer Theo Bührmann und Sebastian Mastalka war 2019 als Sieger aus einem öffentlichen Ausschreibungsverfahren hervorgegangen. Im September vergangenen Jahres unterzeichneten die Gesellschafter und die Wirtschaftsförderung Bremen einen gemeinsamen Erbbaurechtsvertrag. Nun haben die ersten Arbeiten zur Umgestaltung des Standortes begonnen, wie Projektleiterin Racine Saupe von der BCS-Gruppe, die ebenfalls in Bührmanns Verantwortung fällt, berichtet.
„In einem ersten Schritt wird das alte Gebäude abgerissen“, sagt sie und deutet auf die Räumlichkeiten, in denen das Restaurant Lankenauer Höft mehr als drei Jahrzehnte bis Ende 2016 Gäste empfing. „Als nächstes folgt dann die Sandanlieferung.“ Und Sand – davon soll es zukünftig auf dem Gelände eine Menge geben. So sieht das Konzept der Projektgesellschaft unter anderem als Zwischennutzung einen Strand mit gastronomischem Angebot vor, ergänzt durch Lounge-Ecken sowie einen großen Abenteuerspielplatz für Kinder. Zudem sind laut Saupe Beachvolleyballfelder und Wohnmobilplätze geplant, auch eine Fläche für Outdoor-Events soll es geben. „Wir hoffen den Strand bereits im Mai eröffnen zu können“, sagt Saupe.

So soll es einmal aussehen: Der Sandstrand am Lankenauer Höft wird voraussichtlich von Mai bis Oktober Besucher empfangen. Foto: BSC

Doch damit nicht genug: In einem weiteren Schritt wollen die Betreiber das neue Lankenauer Höft um einen zweistöckigen Neubau ergänzen. „Unten nimmt ein Restaurant den Betrieb auf, im zweiten Stock sollen Veranstaltungen stattfinden“, so die Projektleiterin. Die Bauarbeiten dafür werden, je nach Wetterlage, noch in diesem Herbst beginnen. Trotz des Updates, welches das 11634 Quadratmeter umfassende Areal erfährt, werden zukünftige Besucher wohl mindestens eine Sache wiedererkennen. „Der Funk- und Radarturm bleibt erhalten“, verkündet Saupe. Das obere Geschoss werde zum Trauzimmer ausgebaut und solle zukünftige Eheschließungen mit Blick auf die Weser ermöglichen.

Nähere Infos: www.lankenauerhoeft.de.