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Herr Schaefer

Eröffnung im Fesenfeld: Erlesene Weine und kleine Speisenauswahl in gemütlicher Bistro-Atmosphäre

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Foto: KW

Moment mal. Jens Schaefer? Ist das nicht der Gastronom, der bis vor Kurzem noch im Schwarzen Schaf seine Gäste empfing? Genau das ist er! Nun ist er vom Fedelhören mit neuem Konzept in die Sachsenstraße 19 umgezogen, eine Adresse, die der 51-Jährige bereits mehrfach als Angestellter erlebt hat. Jetzt hat er erstmals als alleiniger Inhaber die freie Entscheidung darüber, was im Herr Schaefer auf den Teller und ins Glas kommt. Und das wählt er mit Bedacht aus.

Wein ist Jens Schaefers Steckenpferd. „Die kleinen Weingüter, wie Hauer oder die Weinschwestern, haben es mir angetan, die empfehle ich gern“, sagt er. Getränke und Speisen stünden in einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis. Schwerpunkt der Weinkarte sind Deutschland und Europa, während sich die kleine, im Zwei-Wochen-Turnus wechselnde Speisekarte vor allem an der italienischen Küche orientiert. Auf den Tisch kommen Gerichte wie „Geschmorter Wickel vom Rind und Schwein mit jungem Gemüse, frischen Kräutern und violettem Kartoffelstampf“, aber auch vegetarische Speisen wie Ofengemüse, Suppen mit Saisongemüse und Risotto machen Appetit. Alle Vorspeisen und Hauptgerichte gibt es für den kleinen oder großen Hunger, Desserts werden nur in einer Größe serviert.

Im neuen Lokal haben die Gäste die Wahl zwischen blanken
Bistrotischen und weißem Tuch. „Bei uns sollen sich Weinkenner genauso wohlfühlen wie jene, die in geselliger Runde ein Bier trinken“, erklärt Schaefer die Ausrichtung. Damit heißt er ehemalige Stammgäste aus dem Schwarzen Schaf ebenso willkommen wie Laufkundschaft aus dem Viertel und Nachbarn auf der Suche nach einem gepflegten Feierabendbier. Vom Fass wird Bayreuther Aktien Original gezapft, Kellerbier naturtrüb und dunkles Landbier aus der selben Brauerei sowie Maisel’s Weisse kommen aus der Flasche ins Glas.

Das Motto „Klasse statt Masse“ zieht sich durch die gesamte Konzeption. Auch die Einrichtung kommt ohne Chichi aus. Ein großer Spiegel, maßvoll dekorierte Wände, dafür viel indirekte Beleuchtung und gedeckte Farben: Der Innenbereich mit 26 Sitzplätzen strahlt Ruhe aus und macht es dem Gast leicht, sich auf die erlesenen Getränke und die feinen Speisen zu konzentrieren. Draußen finden weitere 20 Gäste Platz und genießen laue Abende unter einer schützenden Markise. (kw)

Herr Schaefer: Sachsenstraße 19, vorerst mittwochs bis samstags ab 18 Uhr. Weitere Infos: www.herrschaefer.net