Start Bremen Zuwachs am Bremer Flughafen

Zuwachs am Bremer Flughafen

Reaktion auf Germania-Pleite: Corendon Airlines und Sundair sollen Lücken im Flugplan schließen

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Die Fluggesellschaften Corendon Airlines und Sundair steuern zukünftig ehemalige Germania-Ziele an. Foto: Corendon Airlines

Reisende, die ihren Flug über die Fluggesellschaft Germania gebucht haben, brauchen derzeit starke Nerven. Nachdem das Unternehmen kürzlich Insolvenz angemeldet hatte, starten auch in Bremen keine Maschinen der Airline mehr. Um die auftretenden Lücken im Flugplan zu schließen, erhält der Bremer Flughafen in den kommenden Monaten Zuwachs. 

So wird zum Einen die Fluggesellschaft Corendon Airlines ab Mitte April einen Teil der ehemaligen Germania-Strecke anfliegen. Fünf Ziele sind es in der Gesamtzahl die Passagiere nonstop ab Bremen erreichen können: Rhodos, Kos, Heraklion, Hurghada und Antalya. „Mit der Übernahme der wichtigsten Griechenland-Strecken und unserem Engagement in Ägypten und der Türkei, sichern wir einen Teil des touristischen Sommers in der Region ab“, sagt Corendon-Airlines-Deutschland-Manager Thomas Braun. So würde Bremen durch die Zusammenarbeit eng in das Corendon-Airlines-Streckennetz eingebunden, zu allen wichtigen Urlaubszielen rund um das Mittelmeer.

Doch Corendon ist nicht die einzige neue Airline am Bremer Flughafen. Auch die junge, erst 2016 gegründete Fluggesellschaft Sundair wird ab Spätsommer eine Maschine am Airport Bremen stationieren. Der Erstflug findet am 31. August auf die griechische Insel Rhodos statt. Zudem werden mit Aufnahme des Betriebs in Bremen die Ferienziele Mallorca, Kreta, Rhodos, Antalya sowie die kanarischen Inseln Fuerteventura und Gran Canaria angesteuert. Insgesamt 22 Starts pro Woche sind in Bremen geplant. Marcos Rossello, Sundair-Geschäftsführer freut sich bereits jetzt auf den neuen Standort, den die Airline mit Bremen im Sommer bezieht. „Wir freuen uns, nach dem erfolgreichen Start in Berlin und Kassel, sowie nach der Ankündigung unserer Station in Dresden, nun auch Gäste aus dem Norden in den Urlaub zu befördern“, so Rossello.