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Wohnzimmer statt Messehalle

Die Messe "Leben und Tod" findet erstmals digital statt / Am 8. und 9. Mai im Internet

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Die 11. "Leben und Tod" findet aufgrund der anhaltenden Corona-Pandemie nicht in der Messe Bremen, sondern erstmals im Internet statt. Foto: (M3B GmbH/Steffen Giersch
 

Unter dem Motto „LEBEN UND TOD vernetzt – Gemeinsam von zu Hause“ gehen die Veranstalter des Fachkongresses mit begleitender Besuchermesse neue Wege. Aufgrund der anhaltenden Corona-Pandemie findet die Veranstaltung erstmals nicht in der Halle 6 der MESSE BREMEN, sondern in abgewandelter Form im Internet statt. „Es ist ein Pilotprojekt. In Zeiten von Kontaktbeschränkungen und Veranstaltungsverboten möchten wir den Menschen mehr denn je Mut machen, Hoffnung geben und einen Raum für Begegnungen schaffen – nun zum ersten Mal virtuell“, sagt Projektleiterin Meike Wengler von der MESSE BREMEN.

Ursprünglich sollten am Freitag und Samstag, 8. und 9. Mai, bis zu 5.000 Fachteilnehmer und Privatbesucher in der Messehalle 6 zusammenkommen, um sich gemeinsam den Themen Hospiz, Palliative Care, Seelsorge, Trauerbegleitung und Bestattungskultur zu widmen. Nun findet die 11. LEBEN UND TOD zur selben Zeit online unter www.leben-und-tod-vernetzt.de statt. Die Teilnahme ist für alle kostenfrei.

Besondere Situationen erfordern besondere Maßnahmen

„Die Enttäuschung über die Veranstaltungsabsage war groß – bei den Referenten, Ausstellern, Teilnehmern und natürlich auch bei uns im Team. So entstand die Idee, die LEBEN UND TOD kurzerhand ins Internet zu verlegen“, erklärt Wengler. Innerhalb weniger Tage kamen mehr als 80 Beiträge zusammen, darunter Podcasts, Videos und Blog-Beiträge. Das Angebot ist wie auch bei der originalen Veranstaltung vielfältig und lebensbejahend, mit Musik unter anderem von Rolf Zuckowski oder Silke Aichhorn, Autorenlesungen sowie Mitmachangeboten wie Yoga oder gemeinsames Singen. Zudem bieten Experten Tipps, zum Beispiel wie Hinterbliebene Verstorbenen – gerade in Zeiten von Corona – nah sein können, ohne sie noch einmal zu sehen.

Darüber hinaus planen die Organisatoren ein Liveprogramm mit Moderatorin Raphaela Dell und Meike Wengler. Per Videokonferenz werden sie unter anderem Expertengespräche mit Prof. Salid Jehouli von der Charité Berlin, Chris Paul vom Trauerinstitut Deutschland und Bestatter Eric Wrede führen. All diese Inhalte stehen Interessierten am Freitag, 8. Mai, und Samstag, 9. Mai, online kostenlos zur Verfügung.

Mehr Infos unter www.leben-und-tod.de

 

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