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Rum, Bücher & maritime Kleidung

Produzenten stellen vor: Was gibt es Neues aus der Hansestadt und der Umgebung?

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Foto: MiB

Musik, Lesestoff, Nahrungsmittel und vieles mehr – Bremens
Kreativszene, Unternehmer und Erzeuger sind einfallsreich und stärken mit ihren lokalen Produkten die Region. Ihre Angebote haben aber noch einen weiteren Vorteil: Wer lokal einkauft, vermeidet lange Transportwege und hilft so, wertvolle Ressourcen und Energie einzusparen. In unserer Rubrik „Bremer Neuheiten“ stellen wir jeden Monat lokale Besonderheiten im Einkaufskorb vor.

Foto: MiB

Rum kommt rum: Kapitan Crusoes Rum Kiste

Fünf Bremer Rums wollen entdeckt werden: Darunter sind „Hausbergs Barbados Blend“ mit Fruchtnoten aus Rosinen und Orange, in Bourbon-Fässern gelagert, und ein 15 Jahre gereifter dominikanischer „Solera“ mit Noten von Schokolade, Vanille und Tabak. Dazu gesellen sich der Spiced-Rum „Alma Norte Spiced Gold“, welcher in der Überseestadt destilliert, gereift und gewürzt wird und von einer reichhaltigen Vanillenote, Tonkabohne, Pfirsich, Orange und sanften Nuancen von Zimt geprägt ist. Der „Madeira ROCK & RUM“, ist die neue Hausmarke des berühmt-berüchtigten Restaurants Rock & Wurst. Dann gibt es noch seit den 1950er-Jahren die „BREMER LIEBE“ aus dem Hause Kalbhenn. Fünf Jahre in Venezuela im Sherry-Fass gereift, schmeckt man tropische Früchte mit schöner Süße von Vanille und Karamell.

Erhältlich für 29,90 Euro (5 × 50-ml-Flaschen) im „Made in Bremen“- Kaufhaus, bei Spirituosen- und Weinhandel Kalbhenn am Schüsselkorb, bei Piekfeine Brände in der Überseestadt, sowie bei Winzerkind in Bremerhaven.

 

Abb.: Heyne Verlag

Das Versagen gängiger Ermittlungsmethoden: „Im Auftrag der Toten“ von Axel Petermann

In Axel Petermanns neuem Roman „Im Auftrag der Toten“ türmen sich Morde und die Ermittlungsunterlagen, dazu offenbaren sich haarsträubende Widersprüche. Ein Mann wird wegen Mordes an seiner reichen Tante zu lebenslanger Haft verurteilt. Der Tod einer lebensfrohen Frau wird als Selbstmord deklariert, obwohl belastende Indizien auf den gewalttätigen Ex-Freund hinweisen. Einen Mord an zwei jungen Mädchen legt die Schweizer Polizei vorschnell zu den Akten, weil die nötigen Beweise fehlen.
Anhand seiner neuesten Fälle zeigt der deutsche Krimiautor, warum gängige Ermittlungsmethoden häufig versagen. Als Außenstehender kann er unabhängig ermitteln und trägt mit der „operativen Fallanalyse“, dem Profiling, maßgeblich dazu bei, die komplexen Verbrechen aufzuklären. Fesselnd und detailreich schildert er hier jeden einzelnen seiner Arbeitsschritte und lässt seine Leserinnen und Leser bei der Wahrheitsfindung somit hautnah dabei sein.

Erschienen im Heyne Verlag, 384 Seiten, 14 Euro.

 

Foto: MiB

Die angelnde Nixe: Maritimer Print auf Biobaumwoll-Shirt

Der Bremer Grafiker und Zeichner Gregor Schöner, der traditionelle und weniger bekannte Motive auf handgemachten Fliesen nach Delfter Art herstellt, hat ein Motiv für „Made in Bremen“ gestaltet, das nun ein neues T-Shirt ziert. Da in Norddeutschland traditionell Bier zu Fisch und nicht Weißwein gereicht wird, steht unter der angelnden Nixe auf Platt geschrieben: „Beer to’n Fisch geiht ok.“

In dunkelblau auf weißen Fairtrade-Biobaumwoll-Shirts in Bremen von Digi-Textil gedruckt. Exklusiv erhältlich im „Made in Bremen“ -Kaufhaus in der Langenstraße 13, oder online auf www.madeinbremen.com für 25 Euro.

 

Abb.: JARO

40 Jahre Musikgeschichte: „JARO Medien“ bringt Jubiläums-CD raus

Das Bremer Musiklabel „JARO Medien“ veröffentlichte im Oktober 1981 mit der Bielefelder Jazzformation „BiCollection und Piirpauke“ den ersten Tonträger „Live in der Balver Höhle“. Seitdem hat das Bremer Label „verlag 6 Agentur“ mehr als 270 Alben herausgebracht, managte Konzerttourneen rund um den Globus und verhalf Popgrößen wie Dieter Bohlen zu Stadionauftritten in Russland. Grammy-Nominierungen folgten und daraus wurden dann 40 Jahre. Die Zusammenstellung der Musiktitel kann nicht alle „JARO“-Künstler umfassen, so sind es entweder herausragende Tonträger oder wichtige Dokumentationen dessen, was „JARO“ veröffentlicht hat. Ulrich Balß, Geschäftsführer von „JARO Medien“ wollte jeweils nur einen Titel pro Künstler berücksichtigen und hat es trotzdem nicht geschafft, alle Künstlerinnen und Künstler einzubinden. „In 40 Jahren gibt es so viele wichtige Produktionen, die ich gern noch untergebracht hätte. Ich möchte an dieser Stelle allen Künstlern danken, mit denen ich in den vielen Jahren zusammenarbeiten dufte. So viele unterschiedliche Persönlichkeiten, durchaus mit ihren Eigenarten, gaben mir eine große Bereicherung für mein Leben“, sagt Balß.

Nähere Informationen zum Album gibt es unter shop.en.jaro.de.

 

Abb.: Galiani Berlin Verlag

Kunst und Wahn in den 80ern: Sven Regners neuer Roman

+++VERLOSUNG+++

Wir verlosen ein Exemplar des Romans. Schicken Sie uns bis zum 10. Oktober eine E-Mail mit Ihren Kontaktdaten und dem Betreff „Glitterschnitter“ an verlosung@stadtmagazin-bremen.de. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Nach Erfolgsgeschichten wie „Magical Mistery“ oder „Herr Lehmann“ hat der Bremer Musiker, Drehbuchautor und Schriftsteller Sven Regner nun den Roman „Glitterschnitter“ rausgebracht. Darin geht es um die Liebe, Freundschaft, Verrat und das Zusammentreffen eines seltsamen Figurenensembles, um Kunst und Wahn in der West-Berliner Kneipen- und Kunstszene um 1980. Die Protagonisten Charlie, Ferdi und Raimund wollen mit ihrer Band „Glitterschnitter“ zur Kunstmesse „Wall City Noise“ eingeladen werden – und das ist neben einer Kaffeehauseröffnung, und dem Aufbau einer IKEA-Musterwohnung nur eines von vielen Projekten.

Erschienen im Galiani Berlin Verlag, 480 Seiten, 24 Euro.