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Masken selbst nähen

Eine simple Anleitung in sechs Schritten

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Seit Monaten sind sie ein knappes Gut: medizinische Mund- und Nasenmasken. Sie als Privatperson zu kaufen, ist in Zeiten der Corona-Krise nicht nur teuer, sondern auch schlecht für jene, die sie dringend benötigen: Ärzte und Pflegepersonal etwa können nicht auf sie verzichten. Also lautet die Devise: Selbermachen. Um eine Maske zu nähen, ist Fingerfertigkeit gefragt. Wir zeigen in sechs Schritten, wie es geht – Nachmachen ist erwünscht!

Bevor es los geht weisen wir darauf hin, dass eine solche Maske unter keinen Umständen eine Ansteckung mit dem Corona-Virus ausschließt! Sie trägt vor allem dazu bei, andere vor einer Tröpfcheninfektion zu schützen, wenn wir niesen oder sprechen. Auch mit Maske ist der Abstand zu anderen Menschen unbedingt einzuhalten.

Anleitung zum Nähen einer Maske

1. Zunächst zwei Stück Stoff in den Maßen 24×18 cm zurechtschneiden. Am besten eignet sich ein fester Baumwollstoff ohne Elastananteil. Die vier Gummibänder, die später als Bügel dienen, haben eine Länge von circa 15 cm. Für die Nähte ist eine Nähmaschine ein klarer Vorteil, aber die Maske lässt sich mit etwas Geduld auch per Hand anfertigen.

2. Die Stoffe auf links (so, dass die Außenseiten sich berühren) übereinander legen und beide Seiten mit einer einfachen Naht verbinden. Dann auf rechts drehen.

3. Die offenen Seiten nach innen einschlagen und die Gummibänder in den Ecken platzieren.

4. Die Bänder und die beiden langen Seiten mit einer Zickzacknaht vernähen. Der Stoff erhält dadurch mehr Stabilität.

5. Das Rechteck nun zweimal falten und mit Klammern fixieren, bevor die gefalteten kurzen Seiten ebenfalls mit Zickzackstich vernäht werden. Die kurzen Seiten sollten dann etwa 6 cm lang sein.

6. Zuletzt die Gummibänder zusammenknoten, fertig! Durch die Falten im Stoff schmiegt sich die Maske der runden Form des Gesichts an.

btf