Start Verlosung Made in Bremen: Orchestermusik, Wintereis, Bücher und Co.

Made in Bremen: Orchestermusik, Wintereis, Bücher und Co.

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+++ VERLOSUNG +++

Wir verlosen 3 × 1 CD der Bremer Philharmoniker mit Werken von Hector Berlioz. Schicken Sie uns bis zum 15. Januar eine E-Mail mit dem Betreff „Berlioz“ sowie Ihren Kontaktdaten an verlosung@stadtmagazin-bremen.de. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Musik, Lesestoff, Nahrungsmittel und vieles mehr – Bremens Kreativszene, Unternehmer und Erzeuger sind einfallsreich und stärken mit ihren lokalen Produkten die Region. Ihre Angebote haben aber noch einen weiteren Vorteil: Wer lokal einkauft, vermeidet lange Transportwege und hilft so, wertvolle Rohstoffe und Energie einzusparen. In unserer Rubrik „Bremer Neuheiten“ stellen wir jeden Monat lokale Besonderheiten im Einkaufskorb vor.

Hinweise auf innovative Produkte nehmen wir entgegen unter info@stadtmagazin-bremen.de.

Sternstunden zum Nachhören

Im September 2019 widmeten sich die Bremer Philharmoniker beim ersten philharmonischen Konzert der Spielzeit unter der Leitung von Generalmusikdirektor Marko Letonja Werken von Hector Berlioz. Auf dem Programm standen dabei unter anderem „Un Carneval Romain“ und die „Sinfonie fantastique“ – ein Werk, das für Letonja zu den Meilensteinen der Musikgeschichte gehört und das er als „Grenzgang zwischen Symphonie und Bühnenmusik“ beschreibt. Das hervorragend aufgelegte Orchester bescherte seinem Publikum konzertante Sternstunden deren Aufnahme nun auf CD erschienen ist. Aufgenommen wurde das Konzert von Tonmeister Dirk Alexander/Bremusound.

Die CD ist im Handel sowie direkt über die Website der Bremer Philharmoniker www.bremerphilharmoniker.de für 15 Euro erhältlich.

Bildband zur Forschungsreise mit Fotografien von Esther Horvath

Foto: Prestel Verlag

Im Bildband „Expedition Arktis“ von Esther Horvath wird die „MOSAiC“-­Expedition begleitet – die größte Arktisexpedition, die jemals durchgeführt wurde. Während der verschiedenen Phasen waren insgesamt etwa 500 Expeditionsteilnehmer aufgebrochen, um das Klimasystem der zentralen Arktis zu verstehen. Dabei haben sie neue Meilensteine der Polarforschung erreicht: Noch nie ist ein Schiff im Winter so weit nördlich in die zentrale Arktis vorgestoßen wie die „Polarstern“ während der „MOSAiC“-Expedition. Aus eigenem Antrieb wäre das nicht zu schaffen gewesen – das Eis im Winter ist zu dick. Deshalb hat das Team sich im Spätsommer auf der sibirischen Seite der Arktis in das Eis einschließen und mit der natürlichen Drift des Eises fast über den Nordpol zur Eiskante im Atlantik tragen lassen – allein durch Wind und Strömungen. Die in Bremen lebende Fotografin Esther Horvath verbrachte fast vier Monate mit der Expedition und machte dabei mehr als 30.000 Fotos. Eines davon zeigt eine Eisbärenmutter mit ihrem Kind im Forschungscamp und wurde mit dem „World Press Photo Award 2020“ ausgezeichnet.

Erschienen im Prestel Verlag, 288 Seiten mit farbigen Fotos. Preis: 50 Euro.

Leckeres Winter-Trio: Drei neue Sorten „guteseis“

Foto: guteseis

Unter den Naschkatzen und Fans regionaler Produkte hat es sich bereits herumgesprochen: Bremen kann auch Eis. Und um ein leckeres Produkt herzustellen, bedarf es in der Regel nur weniger hochwertiger Zutaten. So halten es auch die Macher von „guteseis“, die ihre kalten Köstlichkeiten in der Überseestadt produzieren und mittlerweile diverse Geschäfte in der Hansestadt beliefern. Nun haben sich zu den bisher erhältlichen Sorten drei neue gesellt, die während der kalten Jahreszeit süße Genussmomente versprechen. Was könnte da besser passen als ein Zimteis, das pur gelöffelt oder gemeinsam mit warmem Gebäck, heißen Früchten oder einem Bratapfel serviert wird? Zur Wahl stehen darüber hinaus die Kreationen Apfel-Zimt sowie Pflaume-Zimt, dem ein Hauch Kardamom eine besondere Note verleiht. Auf Farbstoffe, Konservierungsstoffe und Geschmacksverstärker wird bewusst verzichtet. Die Bremer Produzenten von „guteseis“ setzen auf regionale Frische, saisonale Vielfalt und Zutaten von höchster Qualität – einfach gut!

Der 360-ml-Becher kostet 4,69 Euro. Infos unter www.guteseis.de.

Derbe viel Charakter: Zweiter Doppelkorn von NORK

Foto: NORK

Seit vier Jahren bauen die Bremer aus dem Hause NORK Vorurteile ab und zeigen, dass Korn auch mild und sanft sein kann. Mit NORK DERBE gehen sie den nächsten Schritt und kreieren ein Korn, der sogar passionierte Gin- und Whisk(e)y-Trinker überzeugen soll. Im Gegensatz zu reinem Weizenkorn ist die Basis für dieses Geschmackserlebnis ein ausgefeilter Mix aus Weizen, Roggen und getorftem Gerstenmalz. Fruchtige bis erdige Getreidenoten, Citrus und rote Beeren, Aromen von Torfrauch und frisch gebackenem Brot – das Spektrum ist breit und damit spielt NORK DERBE geschmacklich in einer ganz anderen Liga als viele althergebrachte Kornvarianten oder moderne Premium-Wodkas. Viel näher liegt laut Hersteller der Vergleich zum so genannten „New Make“ oder „White Dog“, also ungelagerten Whisk(e)ys.
Für eine richtig derbe Geschmacksachterbahn-Fahrt empfehlen die Macher den puren Genuss bei Zimmertemperatur: Nippen statt kippen! Zudem eigne sich NORK DERBE noch besser für spannende Cocktails und Longdrinks als seine eher sanften Genossen.

Die 0,5-Liter-Flasche kostet 27,50 Euro. Infos und Shop: www.thisisnork.com

Gegen die Stille anlesen: Lyrische Texte von Vivien Catharine Altenau

Foto: Musketierverlag

Nachdem der Bremer Musketierverlag auf den ersten Lockdown mit der Anthologie „Corona Papers – Texte aus dem Lockdown“ antwortete, fühlte sich dessen Herausgeberin Vivien Catharina Altenau auch durch den zweiten Aufruf zum Rückzug herausgefordert. Jedoch war es vor allem die Kampagne rund um „Ohne uns wird’s still“, welche die Autorin zur erneuten Wortjonglage antrieb. Denn ohne Kunst und Literatur wird es nicht nur still, sondern auch trist. Und weil die Autorin dies auf gar keinen Fall ertragen kann, entschied sie sich dazu, für ihr neues Projekt mit regionalen Künstlern zusammenzuarbeiten.
So entstand „Eine menschliche Co-Produktion 2.0“, eine tief ehrliche Gedankenansammlung lyrischer Texte. Während die Autorin mit Worten malt und Bilder vor dem inneren Auge der Lesenden entstehen lässt, füllt der Künstler Jonas Haff die Seiten mit feinfühligen Illustrationen im eigenen Stil. Haffs Gemälde sind übrigens in der großflächigen Fensterfront des geschlossenen Cafés Woyton, Langenstraße 31, ausgestellt.

Erhältlich unter www.musketierverlag.com, Preis: 20 Euro.