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„Immer etwas ganz besonderes“

Tanz: Der Grün-Gold-Club (GGC) will vor heimischen Publikum seinen WM-Titel verteidigen

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Die Lateinformation des GGC von Trainer Roberto Albanese will den WM-Titel verteidigen. Foto: Volker Hey

Anderthalb Jahre hatten sie Zwangspause. Mitte November meldete sich die GGC-Formation mit einem Paukenschlag zurück und wurde in Bremerhaven zum 16. Mal Deutscher Meister. Nun will das Team um Trainer Roberto Albanese beim „Heimspiel“ im Dezember auch den WM-Titel verteidigen. Wir sprachen mit dem 48-jährigen Tanzcoach über die anstehende Weltmeisterschaft der Lateinformationen.

Foto: C. Kuhaupt

Herzlichen Glückwunsch zur Deutschen Meisterschaft. Wie wichtig ist der Titel im Hinblick auf die kommende WM in der ÖVB-Arena?
Vielen Dank. Der Titel ist für uns insofern wichtig, dass wir mit der neuen Choreografie wieder die Gunst der Zuschauer und der Wertungsrichter bekommen haben. Es hat mich sehr gefreut, dass wir aus den eineinhalb Jahren Zwangspause so stark wieder herausgekommen sind. Das motiviert uns ungemein für die Weltmeisterschaft.

Welches Ziel haben Sie dabei?
Wir wollen unseren Titel erneut verteidigen. Das wird schwer genug, aber wir werden alles daransetzen, um uns am Ende gegen die internationale und nationale Konkurrenz durchzusetzen.

Wer ist der größte Gegner?
Auf jeden Fall die beiden russischen Mannschaften, wie eigentlich immer. Hinzu kommen die Mongolei, Österreich sowie die zweite deutsche Mannschaft.

Mit der TSG Bremerhaven, der offiziell vom Deutschen Tanzsport Verband eingeladen worden ist, tritt eine zweite Mannschaft aus dem Land Bremen bei der Heim-WM an.
Natürlich ist es für das Land Bremen etwas Tolles, wenn zwei Bremer Mannschaften bei der WM dabei sind. Es ist ein großartiges Signal, was wir als Tänzerinnen und Tänzer an Bremen senden können.

Ist es nach so einer langen Pause etwas Besonderes , ausgerechnet in Bremen wieder auf dem Parkett zu stehen?
Absolut. Bremen ist für mich sowieso der schönste Turnierort für Tänzerinnen und Tänzer. In der Regel ist die Hütte immer voll und es herrscht eine super Stimmung. Für uns sind die Auftritte vor heimischem Publikum immer etwas ganz Besonderes. Und wir hoffen natürlich auf ein ausverkauftes Haus.

Für die Musik, beziehungsweise den Gesang zur Musik, sollen Sie sogar nach Italien gefahren sein?
Das stimmt. Die Musik zur neuen Choreografie „Emozioni“ haben wir mit der Münchner Philharmonie in München aufgenommen. Sie besteht größtenteils aus italienischen Popsongs, die wir klassisch arrangiert haben. Da wir italienische Tenorstimmen brauchten, sind der Produzent und ich gemeinsam nach Italien gefahren und haben dort an der Oper muttersprachliche Tenöre gecastet.

Sa, 18. Dezember, ÖVB-Arena, 12 und 17.30 Uhr