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Ideen für den Einzelhandel

Aktionsprogramm Innenstadt: Gewinner:innen des Wettbewerbs „Neu gedacht – neu gemacht“

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Freuen sich über die Ideen für die Bremer Innenstadt (v. l. n. r.): Andreas Heyer (WFB), Alexandra Rempe (Buchhandlung Storm), Charlotte Hasenkamp, Julia Schulze-Windhoff und Stevie Schulze (Made in Bremen), Stefan Brockmann (BoConcept), Kristina Vogt (Senatorin für Wirtschaft, Arbeit und Europa), Viktoria Theoharova (Huddy) und Julia Hübotter (Schnitträume). Foto: WfB / J. Rathke

Mehr als nur Shoppen: Das versprechen die Konzepte, die sich im Wettbewerb „Neu gedacht – neu gemacht“ durchgesetzt haben: Made in Bremen, die Buchhandlung Storm, BoConcept, Wolle/schnitträume und Huddy. Die fünf Geschäfte aus der Innenstadt haben mit innovativen Ideen überzeugt, für deren Umsetzung sie nun im Rahmen des Bremer Aktionsprogramms Innenstadt finanzielle Unterstützung erhalten.

„Der Einzelhandel steht nicht erst seit der Coronapandemie vor besonderen Herausforderungen. Um Kundinnen und Kunden weiterhin oder wieder für sich zu begeistern und im Wettbewerb mit dem Onlinehandel zu bestehen, braucht es neue und individuelle Konzepte, die besondere Einkauferlebnisse bieten“, erläutert Kristina Vogt, Senatorin für Wirtschaft, Arbeit und Europa. Diesen Wandel unterstützt die WFB im Auftrag der Senatorin mit dem Wettbewerb.

Die Gewinner:innen erhalten eine Förderung: Für den ersten Platz gibt es 70.000 Euro, für den zweiten 50.000 Euro, für den dritten 35.000 Euro und für den vierten und fünften Platz jeweils 20.000 Euro. Alle Beteiligten investieren neben dem gewonnenen Preisgeld auch eigene Mittel für die Umsetzung der Konzepte. Durchgesetzt hat sich als Erstplatzierter „Made in Bremen“. Die Dachmarke versammelt regionale Macher:innen von Produkten, Ideen, Kunst und Kultur und bietet in der Stadtwaage ein umfangreiches Forum. Im Kaufhaus in der Langenstraße gibt es Produkte aus Bremen und umzu sowie Veranstaltungen wie zum Beispiel Verkostungen. Mit dem Preisgeld soll es um die erste Etage erweitert und damit auch der Saal des historischen Gebäudes für Besucher:innen geöffnet werden. Neben weiteren Veranstaltungen wird dort das Sortiment um Produkte aus dem Bereich „Living“ erweitert: Möbel, Kunst, Einrichtung und Mode von lokalen Herstellerinnen und Herstellern. Zudem ist ein Café geplant. Hinzu kommen ein smartes Besucherlenkungs- sowie Kassensystem und Angebote für Verpackung und Lieferung von Waren. Die Ladenfläche im Erdgeschoss wird bereits von sechs fiktiven Bremer Figuren flankiert. Sie sollen um weitere fünf ergänzt werden, über QR-Codes können sich Besucher:innen in animierten Kurzfilmen in mehreren Sprachen Geschichten über die Stadt und zu den Produkten erzählen lassen.