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Für Entdecker und Genießer

Die Seychellen: das Partnerland der „ReiseLust“ setzt auf Nachhaltigkeit

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Fotos: Mär

Wir verlosen 5×2 Tickets für die Messe ReiseLust. Schicken Sie uns bis zum 4. November eine E-Mail mit Ihren Kontaktdaten und dem Betreff „ReiseLust“ an verlosung@stadtmagazin.bremen.de. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Seychellen muten an, wie ein Stück vom Paradies – traumhafte Strände, eine einzigartige Tier- und Pflanzenwelt, Korallenriffe sowie die kreolische Küche mit ihren afrikanischen, indischen, europäischen und chinesischen Einflüssen bilden das Grundgerüst für einen unvergesslichen Besuch. Aber das Archipel 1600 Kilometer östlich von Afrika hat noch weit mehr zu bieten.

„I’m going back to the Seychelles / Where the clock chimes twice / I’m going back to the Seychelles / Isles of paradise“, heißt es in einem Song von Mickey Mancham. Und auf den Inseln erzählt man sich die Geschichte, dass jeder Besucher wiederkäme – zumindest, wenn er von der Frucht des Brotfruchtbaumes gekostet hat. Was nicht sonderlich verwundert, wenn man sich einmal von der Schönheit der Seychellen in den Bann hat ziehen lassen. Es duftet nach Kokosnuss, frisch gegrilltem Fisch und Curry. Alles sieht aus wie aus einem Urlaubsprospekt, warmes und glasklares Wasser, feiner und heller Sandstrand, Palmen, riesige Schildkröten, Korallen – die Seychellen sind ein Paradies für Entdecker und Genießer gleichermaßen.

Der Urlaub kann sowohl in hochklassigen Luxushotels sowie in vergleichbar günstigen Guesthouses mit Selbstverpflegung verbracht werden. Für das klassische Backpacking im herkömmlichen Sinne scheinen die Seychellen allerdings (noch) nicht geeignet, da bei der Einreise der Nachweis einer Unterkunft verlangt wird. Insgesamt wirkt das aus 115 Inseln (42 Granit- und 73 Koralleninseln) bestehende Archipel im Indischen Ozean auch aufgrund vieler staatlicher Regeln sehr geordnet und organisiert. „Jede Unterkunft wird geprüft“, sagt Edith Hunzinker vom Seychelles Tourism Board. „So kann kontrolliert werden, dass jede Unterkunft einen entsprechenden Standard hat.“ Zudem sei man auf den Seychellen nicht auf Massen- und Partytourismus aus, sondern wolle seinen Gästen vor allem Qualität bieten, erklärt die Tourismusmanagerin. Dazu gehöre auch, dass die Seychellen das einzige Land sind, das den Naturschutz in seine Verfassung aufgenommen hat. Knapp 60 Prozent der Landfläche sind dadurch geschützt.

Inselhopping

Die Seychellen unterteilen sich in die Inner Islands (auch Seychelles Bank genannt), die sich auf einer Fläche von rund 31.000 Quadratkilometern erstrecken, sowie die Outer Islands, die sich außerhalb der „Seychelles Bank“ über ein Seegebiet von 400.000 Kilometern ausdehnen. Auf den Seychellen bietet sich das Inselhopping (zu deutsch Inselhüpfen) – vor allem wenn man dort zwei oder mehr Wochen verbringt – förmlich an. Eine Empfehlung unsererseits ist der Besuch der Hauptinsel Mahe sowie von La Digue, Praslin, Curieuse und Silhouette – allesamt den Inner Islands zugehörig.

Mahe

Auf Mahe wohnen mit 72.000 Einwohnern, knapp 90 Prozent der Gesamtbevölkerung. Neben dem Flughafen befindet sich dort auch die Hauptstadt (und einzige Stadt des Landes) Victoria mit circa 25.000 Einwohnern. Neben einigen Museen, dem Botanischen Garten sowie dem Glockenturm, der in Anlehnung an Little Ben in der Londoner Victoria Street errichtet wurde, zählen vor allem der Besuch des Marktes zu den Höhepunkten. Dort gibt es frischen Fisch – von Red Snapper über Kingfisch bis Marlin – sowie eine Vielzahl einheimischer Gemüse- und Obstsorten. Papaya, Mango, Ananas und Bananen sowie zahlreiche Gewürze – von Chilli und Curry über Muskatnuss bis hin zu Vanille in all ihren Formen – zählen zum umfangreichen Angebot. Auf Mahe wird zudem der Takamaka Rum hergestellt. Ein Besuch der Destillerie lohnt sich schon deshalb, da sich die Produktionsstätte auf der ehemaligen Gewürzplantage La Plaine St. André mit zum Teil historischen Gebäuden befindet. Ein Tasting vor Ort lohnt sich ebenfalls, haben es sich doch die Brüder Richard und Bernard d’Offray zum Ziel gemacht, den besten Rum des Indischen Ozenas zu produzieren.

La Digue

Mit der Fähre angekommen, wird man schon am Anleger von den Einheimischen begrüßt, die einem in der Regel ein Fahrrad vermieten wollen – La Digue ist die kleinste der bewohnten Seychelleninseln und lässt sich wunderbar mit dem Drahtesel erkunden. Dort finden sich aus Fernsehwerbungen bekannten Traumstände Grand’ Anse, Pointe Source d’Argent (mit den wohl weltbekanntesten Granitfelsen der Welt) und Anse Source à Jean, es gibt das Nationaldenkmal L’Union Estate Plantage, indem man einen Einblick in die Kolonialgeschichte der Seychellen erhält und in dem sich der Ferienwohnsitz des Präsidenten befindet. Die Insel eignet sich für Tauch- und Schnorchelausflüge und verfügt über hervorragende Restaurants.

Praslin

Die zweitgrößte Seychelleninsel erstreckt sich über zwölf Kilometer Länge und fünf Kilometer Breite. Sie ist die Heimat der Seychellenpalme Coco de Mer, deren Früchte bis zu 50 Zentimeter groß werden und die nur auf Praslin und Curieuse gedeiht. Zudem kommen auch einige der seltensten Vogelarten wie der Rabenpapagei und der Dickschnabel-Fluchtvogel auf der Insel vor. Im Inneren befindet sich der Naturschutzgebiet Vallée de Mai, welches 1983 von der UNESCO zum Weltnaturerbe erklärt wurde. Baden, Schnorcheln, Bootsausflüge, Wandern – Praslin bietet die komplette Palette.

Curieuse

Noch im 19. Jahrhundert diente dieses traumhafte Eiland als Aussätzigenlager für Lepra-Kranke. Nur von ganz wenigen Menschen bewohnt, befinden sich dort heute eine Forschungsstation für Wasserschildkröten sowie eine große Kolonie der dort frei lebenden Seychellen-Riesenschildkröten. Bei einem Gang über die Insel gibt es neben eingangs erwähntem diversen Spinnen, Krebse, Mangroven und mit etwas Glück auch Babyhaie zu entdecken. Und am Ende wartet, umgeben von Schildkröten, in der Regel ein kreolisches BBQ.

Silhouette

Die drittgrößte Insel der inneren Seychellen ist ein Ort der Ruhe und vor allem bei Naturliebhabern beliebt. 93 Prozent der Insel stehen unter Naturschutz und es gibt nur ein Ressort, in dem Touristen unterkommen können. Zahlreiche Wanderwege unterschiedlicher Kategorien, die zum Teil über die bis zu 750 Meter hohen Berge führen, gehören genauso zur Insel wie lange, feinsandige mit Palmen bewachsene und menschenleere Sandstrände. Aufgrund so gut wie nicht vorhandener Infrastruktur gilt Silhouette als eine der wichtigsten Artenvielfaltsgebiete im Indischen Ozean. Dort befindet sich zudem eine Aufzuchtstation für die bis Anfang der 1990er Jahre als ausgestorben geltenden Seychellen-Riesenschildkröten.

Cocktails mit frisch gepressten Säften einheimischer Früchte, duftende Currys, kristallklares Wasser, freundliche Menschen, unentdeckte Natur – so manch einer soll auch schon ohne von der Frucht des Brotbaumes genascht zu haben, auf die Seychellen zurückgekehrt sein.

Als Partnerland präsentieren sich die Seychellen in besonderer Weise auf der Reiselust vom 8. bis 10. November in Halle 4. Dort wird auch eine Reise auf die Seychellen verlost.