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Es weihnachtet sehr

In Bremen sind zahlreiche festliche Märkte im gesamten Stadtgebiet geöffnet

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Foto: BTZ

Es ist der Duft nach frisch gebrannten Mandeln, nach Schmalzkuchen und nach Glühwein, der alljährlich ab Ende November der Innenstadt rund um den Marktplatz diese besondere Aura verleiht. Und es sind die vielen Lichter, die Kerzen und die strahlenden Kinderaugen, die den Bremer Weihnachtsmarkt, Schlachte-Zauber und Co. bundesweit zu den beliebtesten ihrer Art machen. Spätestens wenn die Stände und Buden eröffnet sind, steigt bei Bremerinnen und Bremern sowie den zahlreichen Gästen die Vorfreude auf das Fest der Feste.

Bremer Weihnachtsmarkt

So verwandelt sich die Bremer Innenstadt in ein weihnachtliches Dorf aus Buden, Imbissen und Karussells und lädt rund um Roland, Rathaus und Bremer Stadtmusikanten zum Bummeln ein. 141 Stände bieten in diesem Jahr bis einschließlich 23. Dezember eine große Auswahl an Kerzen und Schmuck, Kleidung und Dekorationsartikeln, jede Menge kulinarische Köstlichkeiten und die Chance auf eine Runde im nostalgischen Kinderkarussell.

Coronabedingt musste die Veranstaltung im vergangenen Jahr abgesagt werden. Umso größer die Vorfreude auf dieses Jahr. Allerdings gelten aufgrund der Pandemie besondere Auflagen. Die Inzidenzwerte steigen in Bremen durch eine hohe Impfquote zwar weniger als in anderen Bundesländern, dennoch gilt auf Weihnachtsmarkt und Schlachtezauber mindestens Maskenpflicht und die 3G-Regel. „Die Pandemieentwicklung insgesamt macht weitere Auflagen für die Durchführung des Weihnachtsmarktes und des Schlachtezaubers erforderlich, Pläne dafür haben wir in den letzten Tagen erarbeitet“, sagte Kristina Vogt, Senatorin für Wirtschaft, Arbeit und Europa.

Nähere Informationen unter: www.bremer-weihnachtsmarkt.de

Foto: FR

Schlachte-Zauber

Bremens bekannte Weserpromenade lockt jedes Jahr zum Besuch des Schlachte-Zaubers, der sich als Mix aus historischem, winterlichem und maritimem Markt präsentiert. Das eisblau beleuchtete Vergnügen am Flussufer bietet mit mystischer Stimmung und dem historischen Freibeuterdorf Hunderttausenden von Bremer:innen sowie Gästen aus nah und fern die Möglichkeit, sich für ein paar schöne Stunden verzaubern zu lassen. Rund 100 unterschiedliche Holzhütten erwarten die Gäste mit den verschiedensten Angeboten.

Foto: J. Jaromir

Freibeuterdorf der Fogelvreien

Im Rahmen des Schlachte-Zaubers kehrt traditionell das Dorf der Fogelvreien an Bremens maritime Meile zurück. Mit historischen Hütten werden die Gäste zwischen erster Schlachtpforte und Teerhofbrücke auf eine Zeitreise in die Vergangenheit geladen. Die Fogelvreien warten mit Handwerkskunst, Spezereyen aus fernen Ländern, aber auch mit „lecker Speiß und Trank“ für ihre Gäste. Daneben gibt es Gewürzkrämer, Holzschnitzer, Hutmacher, auch Seilerei, Töpferei und viele Gewerke mehr haben schon ihr Kommen angekündigt. Pandemiebedingt ist der Platz geräumiger und die Gassen sind breiter geworden. So stehen auch die Wege zur Uferpromenade zu den Schiffen stets offen, auf dass der geforderte Abstand eingehalten werden kann.

Foto: Cityini

Skandinavischer Wintermarkt

Die Loyd-Passage verwandelt sich in ein nordisch-weihnachtliches Hüttendorf. Die roten Häuschen öffnen ihre Luken und läuten mit ihrem winterlichen Sortiment die lang ersehnte Adventszeit ein. Die festlich geschmückte Passage bietet auf über 250 Metern Traditionelles und Neues – darunter Süßes, Kuscheliges, Heißes oder Herzhaftes. Duftendes Gebäck oder wärmender Eierpunsch, rustikale Spezialitäten oder winterliche Accessoires rahmen das Sortiment in der Loyd-Passage. Aufgrund der Pandemie wird das Angebot deutlich entzerrt ausgerichtet. Für die Besucherinnen und Besucher gelten die bewährten Abstands- und Hygieneregelungen, außerdem die Maskenpflicht.

Foto: WFB / Eva Christina Krause

Hafenweihnacht in der Überseestadt

Maritim, rustikal und gemütlich geht es am zweiten Dezemberwochenende in der Überseestadt zu. Vom 9. bis 12. Dezember findet erstmals die „Hafenwiehnacht“ am Speicher XI in der Überseestadt statt. Die Besucherinnen und Besucher erwartet ein kleines Hüttendorf zum Verweilen und ein abwechslungsreiches Programm. Der Nikolaus verteilt Süßigkeiten an alle Kinder, eine Jongleurin spielt mit dem Feuer, Guido Bolero lässt flotte Swing- und Tanzmusik erklingen, Knipp Gumbo & Band servieren Coverversionen mit plattdeutschen Texten. Außerdem zaubert ein Künstler Ballontiere, das Hafenrevuetheater versteigert schrille Kostüme und die Vocalartisten präsentieren ein Hafenmusical. Für den kleinen Hunger gibt es Fischbrötchen, Bratwurst, Pommes oder Schmalzkuchen. Wer noch Weihnachtsgeschenke besorgen möchte, wird an den Verkaufsständen mit Bremer Produkten fündig. Angeboten werden unter anderem Damenmode, Papeterie, Seifen, Keramik, handgefertigte Lampen und Dekoobjekte. (Öffnungszeiten: Do. und Fr. von 15 bis 20 sowie Sa. und So. von 12 bis 20 Uhr).

Weihnachten im Rest der Stadt

Zudem sind beim „Findorffer Winterdorf“, beim Lankenauer Höft („Winterwunderland“), an der Meierei im Bürgerpark sowie im Viertel und der Neustadt weitere festliche Plätze geplant.