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Einsatz für den Artenschutz

"Orte der biologischen Vielfalt" / BSAG für Umgestaltung Ihres Firmensitzes ausgezeichnet

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Bürgermeisterin und Klimaschutzsenatorin Dr. Maike Schaefer und Christine Cramm, Vorsitzende des de BUND Landesverbands Bremen, gratulieren BSAG-Vorstand Hajo Müller zur Auszeichnung "Orte der biologischen Vielfalt". Foto: BSAG_Rospek

Nachhaltige Stadtentwicklung und Erhalt der Artenvielfalt: Unter diesen Gesichtspunkten wurde die BSAG für ihren neu angelegten Außenanlagen am Firmensitz ausgezeichnet.

(Grüner) Daumen hoch für die Bremer Straßenbahn AG (BSAG): Das kommunale Verkehrsunternehmen wurde von Klimaschutzsenatorin Maike Schäfer (Grünen) und dem BUND mit dem Signet „Orte der biologischen Vielfalt“ ausgezeichnet. Hintergrund ist eine gleichnamige Kampagne die von den Mitgliedunternehmen der Bremer Umweltpartnerschaft 2012 ins Leben gerufen wurde, um Maßnahmen für den Erhalt der Artenvielfalt zu ergreifen. Die BSAG erhielt die Auszeichnung für die Umgestaltung ihres Firmensitzes.

So wachsen dieses Jahr bei dem Unternehmen Blumen und Gräser auf den Rasenflächen zu einer artenreichen Wildblumenwiese, die gemeinsam mit neu angelegten Wildstrauchbeeten die Nahrungsbedingungen für Insekten, Bienen und Vögel verbessern. Eine Expertin des BUND hatte bereits im vergangenen Jahr Gebäude und Firmengrundstück unter die Lupe genommen und Empfehlungen ausgesprochen. Senatorin Maike Schäfer sieht im Fall der BSAG ein gutes Beispiel, wie auch in einem gewerblichen Umfeld städtische Ökosysteme geschützt werden könnten. „Das zeichnen wir sehr gerne aus und wünschen uns viele weitere Firmen, die auch zu ‚Orten der biologischen Vielfalt‘ werden möchten.“ Christine Gramm, Vorsitzende des BUND Landesverbundes betont zudem: „Gerade in Gewerbegebieten gibt es ein großes Potenzial der Verbesserung der ökologischen Vielfalt.“ Urbanes Grün sei von zentraler Bedeutung, wenn es um nachhaltige Stadtentwicklung gehe.

Laut Hajo Müller, BSAG-Vorstand, sollen die neu angelegten Außenanlagen am Firmensitz erst der Anfang sein. „Aus dem Pilotprojekt sammeln wir jetzt Erfahrungen um künftig auch an anderen Standorten und geeigneten Punkten im Straßennetz weitere Maßnahmen umzusetzen.“