Start Bremen Bremer Neuheiten Die Stadt im Einkaufskorb: Seifen, Becherpfandsystem & Gin

Die Stadt im Einkaufskorb: Seifen, Becherpfandsystem & Gin

Produzenten stellen vor: Was gibt es Neues aus der Hansestadt?

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Foto: Martha´s Corner Seifenmanufaktur

Musik, Lesestoff, Nahrungsmittel und vieles mehr – Bremens Kreativszene, Unternehmer und Erzeuger sind einfallsreich und stärken mit ihren lokalen Ideen und Produkten die Region. Ihre Angebote haben aber noch einen weiteren Vorteil: Wer lokal einkauft, vermeidet lange Transportwege und hilft so, wertvolle Rohstoffe und Energie einzusparen. In unserer Rubrik „Bremer Neuheiten“ stellen wir jeden Monat lokale Besonderheiten im Einkaufskorb vor.

Pflegen ohne Firlefanz: Naturreine Seifen aus Findorffer Manufaktur

Foto: Martha’s Corner Seifenmanufaktur

Mitten im beschaulichen Findorff entstehen in Martha’s Corner Seifenmanufaktur handgemachte Naturseifen und Pflegeprodukte aus natürlichen Rohstoffen. Auf synthetische Duft- und Farbstoffe wird bewusst verzichtet, ebenso auf die Verwendung von Palm- und Mineralöl – eine Wohltat für Haut, Geschmacksnerven und für die Umwelt. Und um unsere Erde noch ein kleines bisschen mehr zu entlasten, kommen die naturreinen Seifen minimal und plastikfrei verpackt in den Verkauf. Im Sortiment finden sich duftende Seifen im Stück, für Körper und Gesicht, mit Avocado, Lavendel, Aloe Vera sowie vielen anderen Inhaltsstoffen. Hinzu kommen Peelings, Flüssigseifen und mehr. Rohstoffe, die für die Herstellung der cremigen Kreationen verwendet werden, stammen aus biologischem Anbau, einiges zudem aus fairem Handel. Im Ladengeschäft Martha’s Corner können Interessierte im Sortiment stöbern, Fragen zur Produktion stellen oder sich zu einem Seifen-Workshop anmelden. Die Produktpalette findet sich zudem auch im Onlineshop.

Martha’s Corner Seifenmanufaktur: Münchener Straße 51 und online unter www.marthas-corner.de.

Cup2Date: Bremer etablieren Becherpfandsystem

Foto: KW

Mit ihrem Becherpfandsystem Cup2Date sagen Walter Steinhauer und Lucian Suhrhoff Einwegbechern den Kampf an. Viel wurde getüftelt. Ein faltbarer Becher sollte es sein, mit integriertem Chip zum bargeldlosen Bezahlen. Von diesen Ideen mussten sich die Wahlbremer verabschieden. He­rauskristallisiert hat sich eine Kernidee: Der Becher muss eine lange Lebensdauer besitzen. So fiel die Wahl auf Plastik – Polypropylen, welches wieder eingeschmolzen und zu neuen Formen verarbeitet werden kann. Bevor es so weit ist, werden die Becher etwa 500 Mal durch die Hände kaffeeliebender Menschen gehen. Derzeit sind etwa 4500 Becher unterwegs. Die teilnehmenden rund 40 Cafés in Bremen sind meist kleine inhabergeführte Betriebe, und es sollen noch mehr werden. Ziel ist es, auch die großen Ketten für ihre Idee zu begeistern. „Wir klopfen immer wieder an ihre Türen. Irgendwann werden sie aufmachen. Die Zeit ist einfach reif für ein Umdenken in Richtung Nachhaltigkeit“, sagt Steinhauer. Bremerhaven soll der nächste Standort für die Cup2Date-Becher werden. Pendler, die sich etwa beim Werder-Bäcker im Bremer Hauptbahnhof einen Kaffee holen, zahlen dort 1 Euro zusätzlich. Diesen können sie dann künftig auch in Bremerhaven abgeben und erhalten ihren Pfand zurück.

Infos und eine Liste aller beteiligten Cafés unter: www.cup2date.de.

„Klos für alle!“: Soziales Engagement in Form von Toilettenpapier

Foto: Goldeimer

Goldeimer ist ein gemeinnütziges Unternehmen, das sich seit 2013 weltweite für Sanitärprojekte einsetzt und das Thema „Klo“ in den Fokus der Öffentlichkeit rücken will. Denn noch immer hat mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung keinen Zugang zu einer gesicherten Sanitärversorgung. Angefangen hat das Projekt Goldeimer mit Komposttoiletten auf Festivals. Hinzu kam 2016 das erste soziale Klopapier, welches in Bremen in ausgewählten Geschäften erhältlich ist. Alle generierten Gewinne fließen in Projekte der Welthungerhilfe zum weltweiten Bau von Toiletten, zum Beispiel in Nepal, Uganda oder Äthiopien. Die Mission: „Alle für Klos! Klos für alle!“ Das Klopapier kommt darüber hinaus auch unserer Umwelt zugute: Das Material besteht zu 100 Prozent aus recyceltem Papier.

Das soziale Klopapier ist in Bremen in ausgewählten Biomärkten und bei Rewe erhältlich. Eine Packung mit acht Rollen kostet ab 2,79 Euro. Weitere Infos unter www.goldeimer.de.

Neues kreatives Zentrum: Space27 und WFBeta eröffnen im Kontorhaus

Foto: Space27

Mitten im Herzen von Bremen entsteht Space27. Der Pop-up-Space verbindet alle Phasen einer Produktentwicklung. Von der Ideengenerierung, über die Konzeptphase bis hin zum Prototypen ist auf 150 Quadratmetern alles möglich. Werkzeuge aller Art, Virtual-Reality-Technik, Dronen und 3-D-Drucker stehen den Gästen genauso zur Verfügung wie Legosteine, digitale Flipcharts und Workshopmaterial. Neben den Sachwerten kann man im Space 27 auch Now-how und Erfahrung dazubuchen. Das Angebot des Spaces richtet sich in erster Linie an Unternehmer und Mittelständler, ein begleitendes Workshop- und Eventkonzept wird noch erarbeitet, um einen Ort zu schaffen, der offen für alle Interessierten ist. Neben dem Space27 öffnet auch die benachbarte Wirtschaftsförderung Bremen (WFB), ihr neues Kreativ-Labor WFBeta. Es dient bremischen Einrichtungen als Ort, um neue Projekte zu entwickeln und in einen kreativen Austausch zu kommen.

Am Donnerstag,4. April, eröffnen Space 27 und WFBeta in der Langenstraße 2-4.

Ein Gin-Duo aus Bremen: MITNIG

Foto: MITNIG

Dass Gin die Spirituose der Stunde ist, hat sich längst herumgesprochen, Tastings und die zunehmende Auswahl an Tonics zeugen davon. Zwei Kreationen – MITNIG und MITNIG 58 – verleihen dem Trend seit geraumer Zeit eine Bremer Note. Die zwei Macher aus der Hansestadt sind Tim Kalbhenn und Andreas Recknagel. Die beiden Sorten sind sowohl optisch als auch im Geschmack ein Genuss. MITNIG (schwarz) ist für alle, die eine klassische Wacholder-Aromatik bevorzugen. MITNIG 58 (weiß) hat eine moderne Prägung mit Zitronen- und Gurken-Aromen.

Erhältlich ist der Gin ab 22,50 Euro unter anderem direkt im Geschäft bei Julius Kalbhenn, Schüsselkorb 12, und bei Holtorfs Heimathaven, Ostertorsteinweg 6.

Verlosung: Wir verlosen je 1 x 1 Flasche schwarzen und weißen MITNIG. Schicken Sie uns bis zum 10. April eine E-Mail mit dem Betreff „Gin“ sowie Ihren Kontaktdaten an
verlosung@stadtmagazin-bremen.de. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Hinweise auf innovative Produkte nehmen wir entgegen unter info@stadtmagazin-bremen.de.