Start Bremen Ab Mai sind es immer zwei

Ab Mai sind es immer zwei

Bremen Eins präsentiert neues Morgenprogramm

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Vorstel Britta Uphoff und Marcus Rudolph bilden das eine, Jens Uwe Krause und Katharina Guleikoff (von links nach rechts) ab dem vierten Mai das andere Morgenteam bei Bremen Eins. Foto: M. Hornung

Der Radiosender Bremen Eins startet mit einer neuen Morgensendung und neuen Moderationsduos ins Frühjahr 2020. Ab 4. Mai sind es immer zwei – entweder Britta Uphoff und Marcus Rudolph oder Katharina Guleikoff und Jens-Uwe Krause, die die Hörer mit ihrem Programm schon zu früher Stunde wecken. Berthold Brunsen, Programmleiter von Bremen Eins, meint dazu: „Wir arbeiten alle schon lange daran, diesen nächsten Schritt zu gehen. Dass der Start jetzt gerade in eine Ausnahmezeit fällt, ist ein ganz besonderer Anspruch an uns. Der neue Morgen bekommt mit unseren beiden Duos einen neuen Stil, ohne dabei unsere bekannten Stärken aufzugeben. Denn wer mit Bremen Eins aufsteht, bleibt auch weiterhin sehr gut informiert, erlebt echte Menschen am Mikrofon und startet unaufgeregt und mit einer gesundem Portion Humor in den Tag.“ Das STADTMAGAZIN fragte beim neuen „Doppelzweier am Morgen“ noch einmal genauer nach, was die Hörer ab der ersten Mai-Woche erwartet.

Warum geht es schon um 5 Uhr los?
Britta Uphoff: Na, irgendwann muss man ja mal anfangen! Das mit dem frühen Start sieht in der Kranken- oder Altenpflege, in Bäckereien oder Transportwesen auch nicht anders aus. Davon abgesehen: Morgens die Erste sein zu dürfen, die den Menschen erzählt, was los ist – ob direkt vor der Haustür oder irgendwo auf der Welt: Das ist etwas sehr Besonders!
Katharina Guleikoff: Warum denn nicht?! Ich bin keine passionierte Frühaufsteherin, aber ich habe den großen Vorteil, sofort wach zu sein, losreden zu können und gut drauf zu sein, wenn meine Augen aufgehen. Und damit bei mir zu Hause in Ruhe alle wach werden können, bin ich im Sender ganz gut aufgehoben.

Welche Rolle spielt die Corona-Krise für Ihre neue Sendung?
Jens-Uwe Krause: Eine große Rolle. Ich möchte die Menschen in erster Linie unterhalten. Ich möchte, dass sie schon morgens wenigstens einmal kurz schmunzeln können. Durch Corona ist diese naive Leichtigkeit aber sehr eingeschränkt. Man muss nun immer sehr sensibel abwägen, ob der Zeitpunkt für eine unterhaltsame Banalität da ist oder nicht. Grundsätzlich aber bin ich sehr sicher, dass die Hörer dankbar sein werden, wenn die Schreckensszenarien auch mal Pause haben.
Katharina Guleikoff: Die Coronakrise bestimmt wie bei allen gerade unser Leben.
Und gerade jetzt, wo es viel Unsicherheit gibt und viele Leute Sorgen haben, können wir den Hörer*innen zur Seite stehen mit fundierten Infos, aber auch ihnen ein Lächeln ins Gesicht zaubern. Mir schrieb eine Hörerin, dass meine Stimme und meine ruhige, fröhliche Art sie in den vergangenen Wochen beruhigt hat. Das ist toll, wenn wir ein Anker für die Hörerinnen und Hörer in dieser stürmischen Zeit sein können. Zu zweit wird das noch einfacher sein.

Worauf freuen Sie sich besonders?
Marcus Rudolph: Ich habe immer leichte Schwierigkeiten mit der Pünktlichkeit am Morgen. Zukünftig gibt es keine bösen Gesichter mehr beim Team, wenn ich mal wieder zu spät bin, denn Britta ist ja schon da. Juhu!
Britta Uphoff: Am meisten freue ich mich auf Marcus und auf die überraschenden und auch herausfordernden Momente, die nur dann entstehen können, wenn zwei unterschiedliche Menschen miteinander im Sendestudio bisweilen herumspinnen.

Sind Sie mit Ihrer Moderationspartnerin beziehungsweise ihrem Moderationspartner zufrieden? Warum?
Katharina Guleikoff: Ich freue mich sehr darauf, mit JUK zusammenzuarbeiten. Als wir uns das erste Mal zum gegenseitigen Beschnuppern getroffen haben, war mir gleich klar: Das wird ganz großartig mit uns beiden. Wir haben sehr ähnliche Vorstellungen davon, was wir von gutem Radio mit schlauer Unterhaltung erwarten. Und er ist einfach ein guter Typ. Es ist mir eine Ehre, mit so einer – ja, ich glaub’, das kann man sagen – Radio-Legende zusammenzuarbeiten.
Jens-Uwe Krause: Katharina wird die Frau sein, die mich ab Mai am häufigsten unausgeschlafen, unrasiert und übertrieben gut gelaunt erleben wird. Man kann ihr dafür nur viel Glück und starke Nerven wünschen! Es wird kein Zufall sein, dass ich ab Mai mit Katharina zusammen arbeiten soll: Sie ist intelligent, seriös, unaufgeregt und clever. Kurzum: Sie ist das genaue Gegenteil von mir!
Britta Uphoff: Nach über 15 Jahren Einsamkeit im Bremen- Eins-Studio freue ich mich darauf, mit einem Mann in den Tag zu starten, der das Radiomachen genauso liebt wie ich. Marcus ist ein Radio-Bremen-Urgestein und sieht dabei so jung aus! Er ist klug, humorvoll und riecht immer frisch geduscht. Für mich ein perfekter Partner – besonders morgens.
Marcus Rudolph: Ich höre Britta soo gerne morgens im Radio zu. Leider habe ich in der Vergangenheit die eine oder andere Sendung verpasst. Ich bin sehr froh, eine Möglichkeit gefunden zu haben, nix von dem zu versäumt, was sie bei „Bremen Eins am Morgen“ sagt.

Worauf dürfen sich die Zuhörer besonders freuen?
Britta Uphoff: Auf eine entspannte und erwachsene Morgensendung – nicht zu laut, nicht zu hektisch, mit toller Musikauswahl und Moderatorinnen, die dem Weltgeschehen auch mal mit einem Augenzwinkern zu begegnen wissen.
Marcus Rudolph: Auf einen lebendigen, entspannten und informativen Start in den Tag, unaufdringlich und ohne Witze-Zwang.
Katharina Guleikoff: Auf immer wieder Überraschendes. Jens-Uwe Krause: Auf vier Moderatoren, die mit genügend Freiheiten ausgestattet wurden, um authentische Situationen zulassen zu können. Keiner muss gezwungenermaßen gut drauf sein oder nach 60 Sekunden nervös werden, weil er womöglich die Aufmerksamkeitsspanne des Hörers überreizt. Wir müssen uns also keinen unverrückbaren Regeln unterwerfen – eher müssen sich die Regeln uns anpassen.