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Gut geplant, schlau modernisiert

Bremer Altbautage: Beratung, Informationen und Anregungen rund ums Sanieren und Energiesparen

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Foto: Jan Rathke

Veraltete Technik, ungünstig geschnittene Räume, marode Gebäudesubstanz: Es gibt viele Gründe, das eigene Haus modernisieren zu lassen. Einer ist für viele Eigentümer und Bauherren entscheidend: Eine Frischzellenkur für die eigenen vier Wände lohnt sich. Sie steigert den Wert der Immobilie, verhilft zu mehr Wohlfühlklima und trägt dazu bei, Energiekosten zu senken – wenn alle Arbeiten fachgerecht ausgeführt werden. Was dabei zu beachten ist, erfahren Besucher der 14. Bremer Altbautage, die in Halle 7 der Messe Bremen parallel zur hanseBAU stattfinden.

Erneut hat der Veranstalter – die Klimaschutzagentur energiekonsens – rund 100 Aussteller gewinnen können. Darunter sind Baufirmen, Architekten, Handwerker, Hersteller und Energieberater, die rund um Aus- und Umbau, Altbaumodernisierung und -sanierung informieren sowie beraten.

Vom Expertenwissen profitieren

Schwerpunkt ist dieses Mal das Thema Energieeffizienz. Das Wissen dieser Experten sei Gold wert, sagt Martin Grocholl, Geschäftsführer von energiekonsens: „Bauvorhaben im Bestand stellen oft eine Herausforderung dar – schließlich macht ihre Umsetzung mitunter größere Investitionen notwendig. Da ist ein planvolles Vorgehen unerlässlich. Hier kann ein Gespräch mit genau den Profis hilfreich sein, die wir an drei Tagen unter einem Dach versammeln.“ Aus Erfahrung weiß er, dass es für Eigentümer vorab schon viele Fragen zu klären gibt: Welche Maßnahmen sind im eigenen Heim überhaupt sinnvoll? In welcher Reihenfolge sollte man sie angehen? Wo finden sich Dienstleister oder Handwerker von ausgewiesener Qualität? Und welche Fördermöglichkeiten gibt es? „Auf all das erhalten die Besucher Antworten von kompetenten Fachleuten. Zudem gibt es viele Anregungen dazu, wie sie ihren häuslichen Energieverbrauch mit Hilfe baulicher und technischer Veränderungen reduzieren können“, verspricht Martin Grocholl.

Denn energetische Verbesserungen im Gebäudebestand etwa durch eine effiziente Heizung oder Dämmung, so weiß der energiekonsens-Geschäftsführer, schonen nicht nur die Umwelt, sondern auch die Haushaltskasse. Welch vielfältige Möglichkeiten es in diesem Bereich gibt, zeigen auch die zehn Kooperationspartner der Initiative „Bremer modernisieren“ auf. An ihrem Stand finden anbieterunabhängige Beratungsgespräche zu Themen wie „Finanzierungs- und Fördermöglichkeiten“, „Energieausweis für Wohngebäude“ und „Solaranlagen“ statt. Ergänzt wird die Messe zudem von einem Programm, bestehend aus rund 40 Fachvorträgen und Praxisvorführungen zu energiesparendem Bauen und Wohnen.

Fotovoltaik lohnt sich mehr denn je

Erstmals ist auf der Sonderschaufläche die neue Ausstellung „Solar in Bremen: Mach mehr aus Deinem Dach!“ zu sehen. Durchschnittlich 1500 Sonnenstunden – zuletzt sogar über 2000 – kann Bremen im Jahr verbuchen. Genug Energie, um den eigenen Strombedarf oder einen großen Teil des Warmwasserverbrauchs durch moderne Solartechnologie abzudecken. Speziell geschulte Berater erläutern die einzelnen Komponenten einer Solaranlage und gehen individuell auf Fragen ein. Weitere Highlights der Sonderschau sind die Vorstellung des neuen Solarkatasters Bremen, die Solarnutzung für E-Mobilität sowie die Gründachgestaltung in Verbindung mit Solar. Die gewonnenen Eindrücke können anschließend im Green-Café ausgetauscht werden, in dem Speisen und Getränke aus biologischem Anbau auf der Karte stehen.

Freitag bis Sonntag, 17. bis 19. Januar 2020, jeweils von 10 bis 18 Uhr, Messe Bremen