Start Bremen Firmenporträt Die BREBAU entwickelt seit 80 Jahren Wohnräume für Mieter und Eigentümer

Die BREBAU entwickelt seit 80 Jahren Wohnräume für Mieter und Eigentümer

„Wir wollen in unseren Quartieren ein lebenswertes Umfeld schaffen“, sagt Geschäftsführer und Vorsitzender Bernd Botzenhardt

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Die Geschäftsführer der BREBAU: Thomas Tietje (links) und Bernd Botzenhardt (Vorsitzender).
Die Geschäftsführer der BREBAU: Thomas Tietje (links) und Bernd Botzenhardt (Vorsitzender). Foto: Bley Bremen

„Wohnen heißt Vertrauen. Wohnen heißt Wohlfühlen.“ Sätze wie diese sind es, mit denen die Bremer Wohnungsbaugesellschaft BREBAU, in der Hansestadt die zweitgrößte ihrer Art, die Besucher ihrer Website empfängt. Die klare Botschaft: Ausschließlich um Immobilien geht es hier nicht.

Bremer Traditionsunternehmen

Am 2. September 1938 als Bremische Bau- und Siedlungsgesellschaft ins Leben gerufen, blickt die BREBAU auf ein 80-jähriges Schaffen zurück. Der Auftrag des Unternehmens nach Ende des Zweiten Weltkrieges war eindeutig: der massiven Immobilienknappheit entgegenwirken und mit dem Bau von Mietwohnungen neuen Wohnraum schaffen. So entstanden bis 1955 allein in Gröpelingen mehr als 700 Wohnungen.
In den Achtzigerjahren mit einer neuen Ausgangslage konfrontiert, widmete sich das Unternehmen aufgrund eines vorhandenen Überangebotes an Objekten fortan verstärkt dem Bau von Reihenhäusern und der Entwicklung ganzer Wohngebiete wie in den Stadtteilen Borgfeld und Arsten. Rund drei Jahrzehnte später zählt die Wohnungsbaugesellschaft mehr als 100 Mitarbeiter und 10.500 Wohnungen sowie 2.400 Reihenhäuser zu ihrem Gesamtbestand. Sie bietet damit mehr als 18.000 Bewohnern der Hansestadt ein Zuhause. Charakteristisch für die Immobilien der BREBAU: rotsteinverblendete Fassaden und gestaltete Außenanlagen.

Aktuelle Projekte

 

In Arsten entwickelt die BREBAU aktuell insgesamt 210 neue Mietwohnungen und Reihenhäuser.
In Arsten entwickelt die BREBAU aktuell insgesamt 210 neue Mietwohnungen und Reihenhäuser. Foto: BREBAU

Zu den aktuellen Immobilienprojekten der BREBAU zählen unter anderem hochwertige Eigentumswohnungen, die derzeit beispielsweise in der Überseestadt entstehen. Hinzu kommen neue Immobilien in der Neustadt, Walle, auf dem Stadtwerder und in Arsten. Im Rahmen großer Modernisierungsprojekte in Gröpelingen und Kattenturm wertet die BREBAU außerdem den Bestand auf, ohne den optischen Reiz der Vorkriegsbauten verzerren zu wollen.
Bei all ihren aktuellen Tätigkeiten bestimmt im Wesentlichen ein Gedanke die Arbeit des Unternehmens: „Wohnquartiere als Lebensraum zu gestalten und marktgerechte Angebote sowie Dienstleistungen über die normale Erstellung und Verwaltung von Immobilien hinaus zu schaffen sind unser Ansporn“, machen die Geschäftsführer Bernd Botzenhardt und Thomas Tietje klar.

 

Soziales Engagement

 

Mieterin aus Oslebshausen vor einem typischen roten Klinkerbau der Wohnungsgesellschaft.
Mieterin aus Oslebshausen vor einem typischen roten Klinkerbau der Wohnungsgesellschaft. Foto: BREBAU

Bezahlbarer Wohnraum für junge Menschen, Immobilien in attraktiver Lage, Reihenhäuser für Familien und barrierefreie Wohnmöglichkeiten – die Zielgruppen, welche die BREBAU bedient, sind vielfältig. Den sozialen Fokus hat das Unternehmen jedoch auch nach 80 Jahren nicht aus den Augen verloren.
Über sein Kerngeschäft hinaus engagiert sich die BREBAU für diverse soziale Stadtteilprojekte. So entstehen Freizeitangebote in Nachbarschaftshäusern, gesellige Sommerfeste und ganze Quartierszentren. Das Motiv dahinter ist klar: „Wir möchten unseren Kunden mehr bieten als eine Wohnung. Es geht um ein Zuhause – und dazu gehören auch das lebenswerte Umfeld, die Menschen und Angebote im Stadtteil“, erklären Botzenhardt und Tietje ihr Engagement.

 

Hilfsangebote für Senioren

 

Auch älteren und auf Hilfe angewiesenen Menschen bietet die BREBAU im Rahmen eines betreuten Wohnens ein Zuhause und Unterstützung.
In Zusammenarbeit mit Kooperationspartnern wie Die PARITÄTISCHE Bremen und dem Selbsthilfe Sozialzentrum Bremen Nord e.V. erhalten Senioren besondere Angebote: vom Pflegedienst über die Unterstützung im Haushalt bis hin zur Organisation von Gruppenaktivitäten sind Hilfestellungen verfügbar, damit Senioren ihren Alltag erfolgreich und zufriedenstellend meistern können.

 

Geschäftsführer und Vorsitzender der BREBAU Bernd Botzenhardt im Gespräch

Die BREBAU ist die zweitgrößte Wohnungsgesellschaft Bremens. Was unterscheidet ihre Immobilien von den Objekten anderer Anbieter?
Bernd Botzenhardt: Ein wichtiger Punkt ist, dass wir mit unseren Bestandsimmobilien in fast allen Stadtteilen in Bremen vertreten sind und uns an sämtliche Bevölkerungsschichten und Lebensentwürfe richten. Außerdem ist es für uns ein besonderes Anliegen selbst vor Ort tätig zu sein. Wir sind in jedem großen Standort mit Service-Büros, Hauswarten und Kundebetreuung präsent. Dadurch sind wir relativ nah am Kunden und behalten das Quartier im Fokus.

Die BREBAU steht vor allem für hochwertige Eigentumswohnungen wie sie beispielsweise aktuell in der Überseestadt entstehen. Inwiefern bedienen Sie auch die einkommensschwächere Klientel?
Unsere Angebote reichen von der Penthouse-Wohnung mit Wasserblick, über Reinhäuser bis zur günstigen Mietwohnung mit Berechtigungsschein. Wir sind somit auch im niedrigen Preissegment unterwegs, indem wir öffentlich geförderte Wohnungen bauen. Außerdem darf man unseren Ursprung der klassischen Wohnungswirtschaft nicht vergessen, in dessen Zuge wir natürlich auch Studenten, Familien und Zuwanderer bedienen.

Welche Forderungen stellt der aktuelle Immobilenmarkt an ihr Unternehmen?
Wir können uns nicht mit großen Immobilienstandorten wie München oder Hamburg vergleichen, sondern müssen uns auf die regionalen Entwicklungen und Nachfragen des Bremer Wohnungsmarktes konzentrieren. Dabei ist es wichtig zu wissen, wie sich die Bevölkerung entwickelt und woraus das Wachstum resultiert.
Dabei sehen wir uns aktuell unter anderem mit einer Zuwanderung von außen konfrontiert, die eine hohe Nachfrage an kleinen und kostengünstigen Wohnungen auslöst. Ferner ist es für junge Familien und Menschen in der Familiengründungsphase aktuell schwierig, entsprechende Wohnangebote zu finden. Diese zwei Entwicklungen werden meiner Ansicht nach auch zukünftig Druck auf den Bremer Immobilienmarkt auslösen.

Welche Visionen für die Zukunft hat die BREBAU?
Unseren Gesamtbestand marktgerecht durch Instandhaltung und Modernisierung in die Zukunft zu führen: das ist unsere strategische Zielsetzung. Dazu gehört, dass wir unsere Angebote zukünftig vermehrt mit Barrierefreiheit und Immobilien für schwächere Einkommensschichten ergänzen. Außerdem liegt es uns weiterhin am Herzen, in unseren Quartieren ein lebenswertes Umfeld zu gestalten.

 

Weitere Informationen unter www.brebau.de.