Start Bremen Bremer Neuheiten Spannendes, Verruchtes und Praktisches aus der Region

Spannendes, Verruchtes und Praktisches aus der Region

Produzent:innen stellen vor: Was gibt es Neues aus der Hansestadt und der Umgebung?

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Foto: Phil Porter

Musik, Lesestoff, Nahrungsmittel und vieles mehr – Bremens
Kreativszene, Unternehmer und Erzeuger sind einfallsreich und stärken mit ihren Produkten die Region. Ihre Angebote haben aber noch einen weiteren Vorteil: Wer lokal einkauft, vermeidet lange Transportwege und hilft so, wertvolle Ressourcen und Energie einzusparen. In unserer Rubrik „Bremer Neuheiten“ stellen wir jeden Monat lokale Besonderheiten im Einkaufskorb vor. Hinweise auf innovative Produkte nehmen wir per E-Mail an
info@stadtmagazin-bremen.de entgegen.

 

Verruchter Fruchtaufstrich

„Rosenkrieg“ von Phil Porter
Foto: Phil Porter

Ob als Fotograf oder Autor, als Flaneur oder Provokateur: Phil Porter ist ein echter kreativer Freigeist. Für eines seiner neuen Projekte hat er einen Abstecher in die Lebensmittelproduktion gemacht: Mit „Rosenkrieg“ präsentiert er seinen eigenen Aufstrich aus Rosenblüten, Szechuanpfeffer und feuriger Chili, der sich als Brotaufstrich eignet, aber auch als kreative Cocktailzutat sowie zu Fleisch und Käse. Phil Porter verspricht: „Mit ‚Rosenkrieg‘ wird Essen zur Affäre.“

Erhältlich im 212-Milliliter-Glas unter www.rosenunddornen.de,
bei „Made in Bremen“ in der Stadtwaage sowie in ausgewählten REWE-Märkten.

Kaltblütiges Verbrechen bei sommerlicher Hitze

Liliane Skaleckis neuer Kriminalroman

nde Juli in Nîmes, die Hitze erreicht Höchstwerte. In der antiken römischen Arena laufen die letzten Proben vor der Premiere. Mit einem Großaufgebot an Menschen und Pferden werden die Geschichte der Stadt und die Besonderheiten der Region szenisch dargestellt. Eine der Darstellerinnen, eine junge

Abbildung: Piper Verlag

Flamencotänzerin, bricht plötzlich inmitten all der Menschen tot zusammen. Ein kaltblütiger Mord, und niemand hat etwas gesehen! Unter dem Pseudonym Liliane Fontaine präsentiert die Bremer Autorin Liliane Skalecki ihren neuen Kriminalroman.

Erscheint am 30. März als Taschenbuch im Piper Verlag, 304 Seiten, 10 Euro.

 

Gefiederte Berühmtheit

Bremer Gluckhenne-Box mit lokalen Produkten
Foto: MiB

Die Sage der Bremer Stadtmusikanten ist international bekannt. Doch die vier Weggefährten sind keinesfalls die einzigen tierischen Berühmtheiten der Hansestadt. Auch die auf Wilhelm Wagenfeld zurückgehende Geschichte der Bremer Gluckhenne und ihrer Küken ist vielen Bremerinnen und Bremern bekannt und eine populäre Gründungssage der Stadt. In Anlehnung daran haben die Macher von „Made in Bremen“ eine Box mit lokalen Produkten zusammengestellt. Sie beinhaltet eine Vollmilchschokolade der Bremer Konditorei van Heyningen, Eierlikör mit Holunderbrand aus der Brennerei Piekfeine Brände sowie von Schokolade umzogenes Marzipan der Traditionsfirma Mayer Junior. Weitere Bestandteile sind ein Geschirrtuch mit Bremen-Logo und ein Hosentaschen-Lagerfeuer, gestaltet von Grafikerin Maren Rache.

Erhältlich für 19,95 Euro bei „Made in Bremen“ in der Stadtwaage sowie online unter www.madeinbremen.com.

Schmierstoff fürs Rad

Biologische Fahrradpflege von Bio Bike Love

Das Bremer Unternehmen Bio Bike Love hat sich der biologischen

Foto: MiB

Fahrradpflege verschrieben. Mit ihrem „mesh Bioschmierstoff“ hat es laut eigenen Angaben „das ökologischste Kettenöl auf dem Markt“ kreiert. Als Grundlage für das Produkt dient Sonnenblumenöl, welches synthetisiert und durch besonders umweltfreundliche Additive für den Einsatz auf der Fahrradkette angepasst wird. So ist das Kettenöl nach der OECD-301-B-Norm biologisch schnell abbaubar und stellt keine Gefahr für die Umwelt dar.

Unter anderem für 8,95 Euro erhältlich bei „Neusis Bremen“, „Velo Sport“ sowie im „Made in Bremen“-Kaufhaus und online unter www.madeinbremen.com.

Modisches Bekenntnis

Unisex-Hoodie mit Fahrradprint von „Made in Bremen“

Der Drahtesel und Bremen: Diese zwei Dinge gehören einfach

Foto: MiB

zusammen. Das wissen auch die Macher von „Made in Bremen“ und haben ein Kleidungsstück entworfen, das ein modisches Bekenntnis zum Fahrrad fahren ist: Ein lässiger Hoodie in Dunkelgrün mit Ghostprint Bremen und einem schönen, nostalgischen Fahrrad zeigt, dass die Hansestadt zu den Top-Fahrradstädten in Deutschland gehört. Das langärmige Oberteil zeichnet sich durch seine glatte und weiche Oberfläche aus 100 Prozent Baumwolle aus, hat innen gebürstetes Fleece, Taschen an den Seitennähten und eine Kapuze mit Single-Jersey-Futter. Qualitativ hochwertig ist auch das Nackenband mit Fischgrät-Muster.

Der Hoodie ist in den Größen S bis 3 XL für 55 Euro im „Made in Bremen“-Kaufhaus in der Stadtwaage (Langenstraße 13, 28195 Bremen) erhältlich sowie online unter www.madeinbremen.com.

Neuauflage

„Die verhinderte Neuordnung 1945 – 1952“

„Das Geldchaos ist überwunden, die Wirtschaft hat sich

Abbildung: Europäische Verlagsgesellschaft

weitgehend stabilisiert, aber die Lage der Arbeitnehmerschaft hat sich kaum geändert. Dafür gibt es nur eine Erklärung, nämlich die, dass die bestehende Wirtschafts- und Sozialordnung, sofern man überhaupt von Ordnung sprechen kann, in jedem Fall gegen die Interessen der arbeitenden Menschen ist.“ Hans Böcklers Bilanz auf dem Gründungskongress des DGB 1949 spiegelt die Enttäuschungen der organisierten Arbeitnehmerschaft wider. Nach dem Ende der Nazi-Herrschaft hatte man auf eine grundlegende Veränderung der alten Besitz- und Machtverhältnisse in der Industrie gesetzt. Übrig blieb davon nur die paritätische Mitbestimmung in der Montanindustrie. 1970 erschien erstmals die Pionierarbeit von Eberhard Schmidt, Professor für Politikwissenschaft, über die verhinderte Neuordnung ab 1945. Nun liegt sie in einer überarbeiteten Neuausgabe vor.

Erschienen als Taschenbuch in der Europäischen Verlagsgesellschaft GmbH, 272 Seiten, 24 Euro.