Start Bremen Bremer Neuheiten Die Stadt im Einkaufskorb: Prickelnde Momente, spannende Krimis und Getränke mit Wumms

Die Stadt im Einkaufskorb: Prickelnde Momente, spannende Krimis und Getränke mit Wumms

Regionale Kreative und Produzenten: Was gibt es Neues aus der Hansestadt?

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Foto: Jörg Sabach

Musik, Lesestoff, Nahrungsmittel und vieles mehr – Bremens
Kreativszene, Unternehmer und Erzeuger sind einfallsreich und stärken mit ihren lokalen Produkten die Region. Ihre Angebote haben aber noch einen weiteren Vorteil: Wer lokal einkauft, vermeidet lange Transportwege und hilft so, wertvolle Rohstoffe und Energie einzusparen. In unserer Rubrik „Bremer Neuheiten“ stellen wir jeden Monat lokale Besonderheiten im Einkaufskorb vor.

Foto: Jörg Sabach

Pussybrause: Qualitätsschaumweine von der Mosel

Als Christa Roewer vor zehn Jahren von der Mosel an die Weser zog, musste sie feststellen, dass die Auswahl an guten Seccos überschaubar war. Das hat sie auf den Gedanken gebracht, einen qualitativ hochwertigen Secco mit einem humorigen Namen und den dazu passenden auffallenden Etiketten zu entwickeln. „Der Name ‚Pussybrause‘ ist mir beim Gang über den Marktplatz spontan eingefallen“, so Roewer. In Zusammenarbeit mit Markus Fries, einem Winzer aus ihrer Heimat, hat sie die spontane Eingebung umgesetzt. Das Weingut ist als ökologischer Betrieb zertifiziert und wird in der achten Generation in einem Seitental der Mosel geführt. Herausgekommen sind zwei verschiedene Varianten: ein Riesling-Secco (13 % Vol.) sowie ein Rosé-Secco (11,5 % Vol.). Beide Qualitätsperlweine sorgen für prickelnde Momente – ganz gleich, ob an Silvester, zum Karneval, zu Hochzeiten und Geburtstagen oder beim Ap­rès-Ski.

Erhältlich ist die Pussybrause in der Weinhandlung Kalbhenn, am Schüsselkorb 12, sowie online unter www.pussybrause.de für 9,80 Euro je 0,75-Liter-Flasche weißen Riesling-Secco oder Rosé-Secco.

Wir verlosen 3×2 Flaschen. Schicken Sie uns bis zum 15. Januar eine E-Mail mit Ihren Kontaktdaten und dem Betreff „Brause“ an verlosung@stadtmagazin-bremen.de. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Foto: BTAG Verlag / MVB

Humorvolle Zeitreise: Retrospektiven eines „Baby-Boomers“

In seinen Kolumnen, die seit drei Jahren monatlich im Stadtmagazin erscheinen, geht es dem „Baby-Boomer“ Dirk Böhling nicht um das Jahr seiner Geburt, sondern vielmehr um das Aufwachsen und Erwachsenwerden in den 1970er und 1980er ­Jahren. Der Autor wirft in kurzweiligen und sehr persönlichen Geschichten einen augenzwinkernden Blick auf die Zeit, als die Hitparade noch der Höhepunkt des Fernsehprogramms war, Brillant-Signal-Ocker zu den angesagtesten Auto­farben gehörte und der Parka so etwas wie die Uniform der Jugend war.
Das Buch ist eine Einladung dazu, einzutauchen in eine Zeit, in der es kein Smartphone oder Laptop gab und in der ein Elektroauto noch via Fernsteuerung gelenkt wurde. Es ist die Zeit von Popeye, Klementine, Tilly, Opel Rekord, Hoss Cartwright und „Dalli Dalli“. Es ist die Zeit, in der es im Fernsehen nur drei Programme und nach Mitternacht das Testbild gab. Und es ist die Zeit des Kassettenrekorders, des Plattenspielers und des Telefons mit Wählscheibe. Eine unterhaltsame Lektüre für Leser, die ebenfalls in jener Zeit aufgewachsen sind, sowie für Popkultur-Fans.

Dirk Böhling: „Alle hießen Michael, außer Stefan, der hieß Thomas“, erschienen im BTAG Verlag und MVB, 112 Seiten, Preis: 9,80 Euro. Erhältlich unter anderem im ­Weser-Kurier-Onlineshop unter shop.weser-kurier.de. Die erste Auflage ist fast vergriffen. Die zweite Auflage erscheint voraussichtlich Mitte Januar 2020.

Foto: Conblu

Seriöse Notdienste: Neues Verbraucherportal

Wenn die Wohnung unter Wasser steht, die Haustür ins Schloss ­­gefallen ist oder die Heizung ausfällt, muss es schnell gehen. Online oder im Telefonbuch finden sich zahlreiche Haushaltsnotdienste, doch was ihr Service kostet, ist oft völlig unklar. Das böse Erwachen kommt oft erst später mit der hohen Rechnung. Henrik Winter (im Bild links) und Sebastian Hirt vom Digitalunternehmen Conblu kamen auf die Idee, die Spreu vom Weizen zu trennen. In ihrem Firmensitz in der Überseestadt arbeitete das Team sechs Monate an der Idee und präsentierte kürzlich www.notprofi.de, die erste Plattform für geprüfte Not-, Reparatur- und Hilfsdienste aller Art. „Unser Verbraucherportal soll unter anderem in den Bereichen Wasser, Heizung, Sanitär und Schlüsseldienste zur ersten Anlaufstelle für alle Hilfesuchenden werden“, sagt Unternehmensgründer Hirt.
Auf der Plattform zu finden sind nur Handwerksbetriebe, die eine Prüfung bestehen. Derzeit befindet sich das Portal noch im Aufbau und funktioniert nur in einigen Regionen. Innerhalb des kommenden halben Jahres soll es jedoch im Bereich des Sanitärnotdienstes ganz Deutschland abdecken.

www.notprofi.de

Foto: NORK

Als Shot oder Longdrink: NORK-Korn mit Kaffee und Lakritz

Was für eine Mischung! Korn, Kaffee und Lakritz tanzen im Dreieck – oder
besser gesagt: in der formschönen NORK-Glasflasche mit hölzernem Schraubverschluss. Diese kennen Liebhaber des bremisch-hamburgischen Korns bereits und finden nun eine neue spannende Variante ispanm Schnapsregal, die ein echter Muntermacher ist. Denn diese ungewöhnliche Kombination hat es in sich: ­Feine Lakritzaromen kitzeln die Zunge, während der kräftige Cold Brew Coffee die Müdigkeit vertreibt. Laut Hersteller eignet sich der Likör mit 25 % Vol. übrigens sowohl als Shot zum Anstoßen als auch als Basis für Longdrinks und Cocktails. Anregungen dazu sowie einige weitere Kreationen aus dem Hause NORK finden sich auf der unten angegebenen Website. Nachzulesen ist dort außerdem, wie aus der ursprünglichen Schnapsidee dreier Freunde – nämlich Korn aus der Schmuddelecke zu holen – seit der Premiere im Jahr 2016 ein erfolgreiches Kleinunternehmen geworden ist.

Erhältlich ist der NORK Kaffee-Lakritz-Likör zum Beispiel im Onlineshop unter
www.thisisnork.com für 19,80 Euro je 0,5-Liter-Flasche.

Foto: Sutton Verlag

Spannende Fälle aus dem Norden: Gerd Frank veröffentlicht Sammlung historischer Verbrechen

In seiner neuesten Veröffentlichung wirft Autor Gerd Frank einen tiefen Blick in die menschlichen Abgründe. Darin widmet er sich populären historischen Verbrechen. Die Schwarze Witwe von ­Bodenfelde, der Massenmord im Braunschweiger Villenviertel, der Raubmörder in der Eisenbahn zu Altona und die Bremer Giftmischerin Gesche Gottfried: Gerd Frank erzählt authentische Kriminalfälle, begibt sich auf die Spuren bekannter Krimineller wie Fritz Haarmann und des Frauenmörders Fritz Honka. Faktenreich beleuchtet er Meilensteine der Kriminalgeschichte zwischen Hamburg und Bremen, Hannover und Osnabrück.
Der Autor, Jahrgang 1944, war als Beamter im gehobenen ­Verwaltungsdienst tätig und studierte anschließend Germanistik, Geschichte und Romanistik. Der pensionierte Oberstudienrat lebt mit seiner Familie in der bayrischen Kreisstadt Altötting. Er veröffentlichte bereits diverse Kurzgeschichten, Zeitungsartikel und 25 Bücher, darunter zahlreiche Bände zur Kriminalgeschichte.

Gerd Frank: „Wahre Kriminalfälle aus Hamburg, Bremen und Niedersachsen“, erschienen im ­Oktober 2019 im Sutton Verlag, 160 Seiten, Preis: 12,99 Euro. Erhältlich unter anderem im Weser-­Kurier-Onlineshop unter shop.weser-kurier.de.

Hinweise auf weitere innovative Produkte nehmen wir entgegen unter
info@stadtmagazin-bremen.de.