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Kreatives Comeback

„wiederkehr“: Galerie am Wall-Boulevard wieder geöffnet

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Foto: JF

Gute Nachrichten für alle Kunstliebhaberinnen und Kunstliebhaber: Die Galerie am Wall-Boulevard empfängt wieder Kundschaft. Nachdem Firmenpächter Joaquin Adsuar den Betrieb der Geschäfte „kunst am WALL“ und „kehr AM WALL“ im Anschluss eines Ausverkaufs Ende September für beendet erklärt hatte, hat sich der langjährige Inhaber Karl-Theodor Kehr dazu entschlossen, die kreativen Pforten wieder in Eigenregie zu öffnen – und das nach fünfjähriger Pause.

„Ich bin auf jeden Fall ausgeruht“, kommentiert der Unternehmer seine Rückkehr schmunzelnd. 2016 hatte sich Kehr, der die Ladengeschäfte seit 1982 gemeinsam mit seiner Frau führte, beruflich zurückgezogen. Seit Anfang Oktober steht er Verkaufskundinnen und -kunden nun wieder in Sachen Gemälde, Skulpturen und Einrahmungen beratend zur Seite. „Ich habe mir gedacht, dass ich in dieser Einkaufsstraße einfach keinen Leerstand hinnehmen kann“, begründet er seine Entscheidung. Also habe er sich dazu entschlossen, den Betrieb der Galerie nicht nur fortzuführen, sondern ihr zugleich einen neuen Anstrich zu verleihen. So präsentieren sich die zwei Geschäfte fortan unter dem neuen Namen „ Galerie wiederkehr“. Zudem wurden die Räumlichkeiten renoviert. „Wir haben die Galerie quasi in die aktuelle Zeit transferiert“, sagt Kehr. Zum Portfolio gehören nach wie vor Arbeiten internationaler Künstlerinnen und Künstler, aber auch Werke von nationalen und regionalen Kreativschaffenden, wie zum Beispiel Michael Kupfermann aus Ottersberg. Wer ein Stück Bremer Tradition im Bilderrahmen ergattern möchte, hat zudem die Möglichkeit, eines der auf 180 Stück limitierten Stadtmusikanten-Bilder von Armin Mueller-Stahl zu
erwerben.