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Herz und Hingucker der Hansestadt

Die „Bremer Welterbetage 2022“ – Höhepunkt ist der UNESCO-Feiertag am 5. Juni

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Foto: WFB

Das Rathaus und der Roland auf dem Bremer Marktplatz sind Herz und Hingucker der Hansestadt. Sie sind ein einzigartiges Zeugnis für die Entwicklung von bürgerlicher Autonomie und Marktrechten. Beide gehören seit 2004 zum sogenannten Welterbe der Menschheit. Alljährlich wird die herausragende Bedeutung dieser Würdigung durch die UNESCO mit den „Bremer Welterbetagen“ gefeiert. Sie starten am 1. Juni, dem Tag des „Linzer Diploms“, mit dem Kaiser Ferdinand III. im Jahr 1646 Bremen zur unmittelbaren freien Reichsstadt erhoben und damit die lange Freiheitsgeschichte der Stadt besiegelt hat. Schirmherr der „Bremer Welterbetage“ ist der Präsident des Senats der Freien Hansestadt Bremen, Bürgermeister Dr. Andreas Bovenschulte.

Am jeweils ersten Sonntag im Juni laden die deutsche UNESCO-Kommission und der Verein UNESCO-Welterbestätten Deutschland gemeinsam mit allen Welterbestätten im Land zu Streifzügen durch und rund um das Erbe der Menschheit ein. So werden in diesem Jahr am Pfingstsonntag, 5. Juni, unter dem Motto „50 Jahre Welterbekonvention: Erbe erhalten – Zukunft gestalten“ an 51 Welterbestätten in Deutschland die Bedeutung und die Wirkungen des weltweit bekanntesten Schutzinstruments für das Kultur- und Naturerbe in den Mittelpunkt gerückt. In Bremen gibt es bereits vom 25. Mai bis zum 20. Juni eine Ausstellung unter dem Titel: „Bremen – Geschichte – Welterbe“ in der Unteren Halle des Rathauses.

Sie ist täglich von 11 bis 18 Uhr geöffnet, der Eintritt ist frei.
Mehr Infos unter www.welterbe.bremen.de.